Welt | Soja | Erzeugung

Chicago: Verbesserte Witterungsbedingungen belasten

26.06.2019 (AMI) – Die US-Sojabohnenaussaat konnte durch trockenes und warmes Wetter kräftig aufholen. Das hebt die Ernteaussichten.

Die Sojabohnenkurse in Chicago wurden in den vergangenen Wochen durch die witterungsbedingten Aussaatverzögerungen in den USA in die Höhe getrieben. Ein ungewöhnlich nasses Frühjahr hatte dazu geführt, dass die Sojaaussaat in diesem Jahr erst viel später beginnen konnte als üblich. Der starke Aufwärtstrend der Sojabohnenkurse wurde nun vorerst beendet. Witterungsbedingungen im Mittleren Westen der USA. Durch das trockene und wärmere Wetter konnten Sojafarmer diese Woche die Aussaat zügig fortsetzen, was die Ernteaussichten steigen ließ.

Mittlerweile sind 85 % der Fläche bestellt, 12 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche, aber immer noch 12 Prozentpunkte weniger als im langjährigen Mittel. 2018 war die Aussaat zum gleichen Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Das USDA sieht in seiner ersten Bewertung der US-Sojafeldbestände 54 % der Flächen in gutem bis ausgezeichnetem Zustand, womit das Bestandsbild deutlich schlechter als im Vorjahr (73 %) ist.

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Beitrag von Inger Mertens
Junior-Produktmanagerin Agribusiness

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