Deutschland | Schrote | Preise

Kaufinteresse an den Schrotmärkten gering

10.07.2019 (AMI) – Die Geschäfte am Raps- und Sojaschrotmarkt laufen schleppend. Alle Augen sind auf die EU-Rapsernte gerichtet.

Am Sojaschrotmarkt geht es weiterhin ruhig zu. Die Nachfrage ist gering und es gibt kaum Impulse, die die Käufer zum handeln bewegen. Auch das Angebot an Sojaschrot ist reichlich vorhanden und kann das Kaufinteresse nicht schüren. Das spiegelt sich auch in den kaum bewegten Forderungen wider.

Am Rapsschrotmarkt liefen die Geschäfte in der vergangenen Berichtswoche ruhig ab, der Fokus liegt auf der neuen Ernte. Diese abwartende Haltung spiegelt sich auch in den Preisen wider, die sich innerhalb der vergangenen sieben Tage kaum bewegt haben. Wenn Kaufinteresse besteht, konzentriert es sich zumeist auf August/Oktober, spätere Termine werden kaum besprochen. Üblicherweise bewegt sich um diese Zeit im Jahr wenig am Rapsschrotmarkt. Die meisten Marktteilnehmer sind anderweitig beschäftigt, mehr mit der Logistik als mit dem Handel. Eine ausführliche Analyse zu Angebot, Nachfrage und Preisen von Ölschroten finden Sie im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop.

Beitrag von Inger Mertens

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Getreide | Terminkontrakte

Chicago: Weizenpreise steigen, Mais bleibt unter Druck

17.10.2019 (AMI) – Während die Weizenkursen kräftig von Wachstums- und Erntebehinderungen unterstützt wurden und ihren Weg nach oben fortsetzten, konnte Mais sich nur knapp behaupten. Verbesserte Wetterprognosen könnten das Erntetempo steigern.  Mehr

Europa | Raps | Preise

Vereinigtes Königreich: Erzeuger spekulieren auf Preissteigerungen

16.10.2019 (AMI) – Landwirte halten ihren Raps weiter zurück und wollen die Ware, die sie noch haben zu höheren Preisen verkaufen. Ölmühlen sind bis Ende 2019 gut gedeckt und fragen kaum nach.  Mehr

Welt | Futtergetreide | Marktversorgung

Deutscher Maismarkt wieder auf Importe ausgerichtet

16.10.2019 Die Maissaison 2019/20 beginnt mit getrübten Ernteaussichten auf der Nordhalbkugel sowie anhaltenden Spannungen in den Handelsbeziehungen mit den USA. Während das eine für feste Notierungen sorgt, belastet das US-Überangebot. In diesem Spannungsfeld beginnt in Deutschland die Körnermaisernte, die bislang unter keinem guten Stern stand. Neben den schwachen Erträgen sind nun auch noch die Erzeugerpreise abgesackt und die Ukraine steht erneut mit immensen Exporten in den Startlöchern.  Mehr