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IGC senkt Maisprognose

05.11.2020 (AMI) – Der Internationale Getreiderat IGC hat seine Schätzung der globalen Maiserzeugung aufgrund gesenkter Ertragserwartungen in einigen Haupterzeugungsländern reduziert.

Die Prognose für 2020/21 liegt jetzt bei 1.155,5 Mio. t und damit 5 Mio. t unter Vormonatslinie. Das wären dann aber immer noch 22 Mio. t mehr als 2019/20. Absehbar kleinere Ernten in den Haupterzeugungsregionen der Nordhalbkugel sind der Grund für diese Korrektur. So wurde die Ernteschätzung für die USA um 2,6 auf 373,9 Mio. t zurückgenommen. Das wären dann aber immer noch knapp 28 Mio. t mehr als im Vorjahr.

EU-Maisernte verfehlt immer deutlicher Vorjahresergebnis

Für die EU senkte der IGC die Ernteprognose deutlich. Entgegen den 67,4 Mio. t, die noch im September genannt wurden, sollen es jetzt nur noch 62,6 Mio. t werden. 2019 waren 68,1 Mio. t Körnermais in der Gemeinschaft gedroschen worden. Spürbar korrigiert wurden die Aussichten für Rumänien, wo trockenheitsbedingt nur noch 10,4 Mio. t zusammenkommen sollen, das ist ein Minus von 2,6 Mio. t zum Vormonat und sogar 5 Mio. t weniger als 2019. Für Frankreich wurde die Ernteprognose gegenüber Vormonat um 4 auf 3,6 Mio. t korrigiert.

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Beitrag von Wienke von Schenck
Marktexpertin Pflanzenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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