Paris: Rapskurse nahezu stabil
An der Pariser Börse schloss der Fronttermin November 24 am 17.09.2024 bei 463 EUR/t und damit nur 0,25 EUR/t unter Vorwoche. Dabei kam es zu Tagesschwankungen von -9,75 EUR/t bis +5,25 EUR/t. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr lag der Fronttermin bei 474,50 EUR/t. Folgetermine der Ernte 24 geben ebenfalls um lediglich bis zu 0,25 EUR/t nach, Termine der Ernte 25 hingegen um bis zu 5,50 EUR/t.
Für zeitweise Unterstützung sorgten Meldungen aus Kanada. Nach Angaben von StatCan dürfte sich die kanadische Canolaernte 2024/25 auf rund 18,98 Mio. t belaufen, damit wurde die Vormonatsprognose um gut 0,5 Mio. t nach unten korrigiert. In der vorigen Saison kamen 19,19 Mio. t zusammen. Zwar korrigierte das französische Agrarstatistikamt Agreste seine Prognose für die diesjährige Rapsernte Frankreichs gegenüber Vormonat marginal nach oben, auf Jahressicht dürften mit 3,9 Mio. t aber dennoch 0,3 Mio. t weniger von den Feldern geholt werden als im Vorjahr. Auch die festen Rohöl- sowie US-Sojakurse boten den Pariser Rapsnotierungen etwas Unterstützung.
Auf der anderen Seite drückte der feste Eurokurs die Notierung. Der Euro gewann innerhalb der fünf zurückliegenden Handelstage immerhin rund 1 % an Wert. Bei einer steigenden Handelswährung sinkt die Attraktivität an EU-Raps als Rohstoff für Biokraftstoffe, was das ohnehin geringe Kaufinteresse drückt.
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Svenja Herrmann
Produktmanagerin Agribusiness
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