Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis erneut unverändert

12.01.2022 (AMI) – Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich aktuell uneinheitlich. Je nach Region wird von einem überschaubaren Angebot bis hin zu Überhängen berichtet, die Schlachtgewichte steigen zumeist. Druck kommt allerdings von Seiten der Schlachtindustrie, im Vorfeld der Notierung wurden deutliche Abschläge gefordert.

Da sich die vorhandenen Schlachtschweine aber mehrheitlich absetzen lassen, wurde die Preisempfehlung unverändert bei 1,23 EUR/kg belassen.

Der Handel mit Schweinefleisch wird von den meisten Marktteilnehmern aktuell als sehr schwierig beschrieben. Impulse bieten allenfalls die Verkaufsaktionen im Lebensmitteleinzelhandel, wo Kasseler-Zubereitungen, Haxen aber auch Schnitzel und Bratenfleisch verstärkt beworben werden. Dennoch klagen viele Händler über Absatzprobleme, der Druck auf die Teilstückpreise nimmt zu.

Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Beerenobst | Ernte

Selbstversorgungsgrad bei Erdbeeren sinkt

24.06.2022 (AMI) – Der Flächenrückgang und der verregnete Sommer schmälerten 2021 die Erdbeerernte.   Mehr

Europa | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Paris: Weizen 6 % unter Vorwochenlinie

23.06.2022 (AMI) – Der Erntebeginn auf beiden Seiten des Atlantiks sowie die Angst vor einer wirtschaftlichen Rezession setzte die Weizenkurse unter Druck und bedingten einen deutlichen Rückgang.   Mehr

Deutschland | Fruchtgemüse | Angebot

Deutsche Zucchini rücken in den Fokus

23.06.2022 (AMI) – Nachdem die Saison mit deutschen Zucchini zunächst verhalten begann, beflügeln die aktuell herrschenden, warmen Temperaturen das Wachstum. Nach und nach stellt der Handel auf deutsche Ware um. Die Preise halten sich weiterhin auf einem stabilen, festen Preisniveau.   Mehr