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Preise für Magermilchpulver fester

29.01.2026 (AMI) – Am Markt für Magermilchpulver haben die Preise ihre Aufwärtsbewegung Ende Januar fortgesetzt. Vor allem an Lebensmittelware bestand in Drittländern Kaufinteresse.

Ende Januar haben sich die Aktivitäten am Markt für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität erneut belebt. Sowohl vom Welt- als auch vom Binnenmarkt gingen Anfragen bei den Herstellern ein, die sich auf kurz- und langfristige Lieferzeiträume bezogen. Insbesondere Importeure aus dem Nahen Osten zeigten ein gesteigertes Kaufinteresse. Ähnliches galt auch für Händler. Sie suchten Ware, um bestehende Kontrakte bedienen zu können. Dementsprechend fiel das Neugeschäft für die Jahreszeit hoch aus. Hierzu dürfte auch beigetragen haben, dass deutsche und europäische Anbieter im Vergleich zu jenen aus den USA und Ozeanien wieder wettbewerbsfähiger sind. Auch wenn der Eurokurs gegenüber dem US-Dollar infolge der erratischen Zollpolitik der USA und der erwarteten Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) zuletzt wieder zugelegt hat. In dieser Gemengelage sind die Hersteller mit höheren Forderungen in die Gespräche gegangen, die sie teils auch umsetzen konnten.

Notierung für Futtermittelware angehoben

Der Handel mit Magermilchpulver in Futtermittelqualität lief auch am Monatsende verhalten. Bei stabilen bis festeren Preisen wurde nur wenig Ware umgesetzt. Beim letzten Notierungstermin im Januar stellte die Börse in Kempten die Spanne für Futtermittelware mit 1.960 bis 2.000 EUR/t fest. Damit stieg diese gegenüber der Vorwoche im Mittel um 120 EUR.

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Beitrag von Dr. Kerstin Keunecke
Marktexpertin Milch und Milchprodukte

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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