Welt | Rohmilch | Erzeugung

Milchangebot in Drittländern 2025 deutlich über Vorjahr

06.02.2026 (AMI) – Im Jahr 2025 wies die Milcherzeugung in den bedeutendsten Drittstaaten einen Aufwärtstrend auf. Insbesondere in den USA und in Argentinien wurde mehr Milch produziert als im Vorjahr. Lediglich in Australien zeigte die Anlieferung eine leicht rückläufige Entwicklung, allerdings ausgehend von einem vergleichsweise hohen Vorjahresniveau.

Die Milchproduktion der wichtigsten Exportregionen außerhalb der Europäischen Union entwickelte sich im Jahr 2025 überwiegend expansiv. Insgesamt erzeugten die USA, Neuseeland, das Vereinigte Königreich, Argentinien und Australien knapp 163,6 Mio. t Milch und damit schalttagsbereinigt etwa 3,2 % mehr als im Vorjahr.

Diese Entwicklung war dabei in erster Linie auf die Steigerung in den Vereinigten Staaten von Amerika zurückzuführen. Hier wurden in absoluten Zahlen rund 2,5 Mio. t mehr Milch erzeugt als im Jahr 2024. Insgesamt ergab sich dadurch für 2025 eine Milchmenge von 105,0 Mio. t, gut 2,8 % mehr als im Vorjahr und gleichzeitig ein neuer historischer Höchststand. Vor allem im zweiten Halbjahr von 2025 hat sich das Rohstoffaufkommen deutlich über dem Vorjahr bewegt.

Wie entwickelte sich die Milchanlieferung in den Exportnationen im Detail? Und welche Tendenzen prägten in den weiteren global bedeutenden Regionen das Bild? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer ausführlichen Kurzmeldung im Markt aktuell Milchwirtschaft. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum Expertenwissen!

Interessieren Sie sich für dieses Markt Chart? Entdecken Sie dieses und viele weitere informative AMI-Markt Charts als JPG-Datei inklusive Begleittext in unserem Online-Shop.

Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Südfrüchte | Angebot

Wenig Werbung für Bananen

05.03.2026 (AMI) – Das Bananen-Angebot aus den Ursprungsländern ist vorhanden und nach leichten witterungsbedingten logistischen Schwierigkeiten zum Jahresstart gibt es für die Lieferungen nach Deutschland aktuell keine Probleme. Anders sieht es derzeit im Nahen Osten aus.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Mais

Maiskurse: Währung stützt Paris, Chicago bleibt volatil

05.03.2026 (AMI) – Die Notierungen in Paris profitieren von der Euroschwäche und steigenden Importkosten. In Chicago sorgen Exportnachfrage, Energiepreise und technische Faktoren für volatile Kurse.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Milchpreise zu Jahresbeginn weiter im Minus

05.03.2026 (AMI) – Die Milcherzeuger in Deutschland mussten zu Beginn des neuen Jahres massive Einbußen beim Milchgeld hinnehmen. Damit hat sich der Abwärtstrend der Preise für konventionell erzeugte Kuhmilch kurzfristig verstärkt.   Mehr