Deutschland | Schweine | Handel

Unveränderter Schlachtschweinepreis

29.04.2026 (AMI) – Die Lage am deutschen Schlachtschweinemarkt bleibt angespannt. Aufgrund der anhaltend schwierigen Fleischgeschäfte gab es bereits im Vorfeld der Notierung Forderungen führender Schlachtunternehmen, die Preisempfehlung deutlich zu senken.

Dabei erschweren die anstehenden kurzen Schlachtwochen die Vermarktung zusätzlich. In einigen Regionen wird entsprechend von einem stockenden Absatz, Mengenkürzungen und einem Überangebot berichtet. Gleichzeitig gibt es auch Regionen, in denen das Angebot an Schlachtschweinen eher knapp ausfällt und sogar festere Preise gefordert werden. Schlussendlich bleibt die Preisempfehlung unverändert bei 1,70 EUR/kg.

In der aktuellen Woche fallen die Bestellungen von Schweinefleisch insgesamt etwas größer aus. Die Aussichten auf ein sonniges und für viele verlängertes Wochenende beleben den Handel mit Grillfleisch, dies gilt besonders für Nacken. Für dieses Teilstück werden höhere Forderungen aufgerufen. Ansonsten gibt es genügend Ware auf dem Markt, sodass die Preise bei den meisten Fleischteilen unverändert belassen werden. Aktuell kommt zudem vermehrt Ware aus den Gefrierlagern, meist aufgetaut und in marinierter Form, auf den Markt.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

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