Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Bio-Milchpreise setzen leichte Abwärtsbewegung fort

30.04.2026 (AMI) – Die Preise für ökologisch erzeugte Milch wurden im März 2026 ein weiteres Mal leicht nach unten korrigiert. Besonders deutlich fiel der Preisrückgang in den östlichen Bundesländern aus.

Im März zahlten die deutschen Molkereien für ökologisch erzeugte Milch bei standardisierten Inhaltsstoffen durchschnittlich 65,0 Ct/kg. Dies geht aus ersten Hochrechnungen der AMI hervor. Gegenüber dem von der BLE veröffentlichten Bundesmittel für Februar bedeutete das einen Preisrückgang um knapp 0,4 Ct/kg. Damit setzte sich der seit November 2025 bestehende Abwärtstrend im März 2026 fort. Das Vorjahresniveau wurde dabei zuletzt zwar noch übertroffen, der Vorsprung schrumpfte jedoch aufgrund der gegenläufigen Entwicklung im Vorjahr weiter. Während im Januar noch ein Plus von 3,5 Ct/kg gegenüber der Vorjahreslinie zu verzeichnen war, belief sich der Abstand im März nur noch auf 1,0 Ct/kg.

Die Mehrheit der in Deutschland relevanten Bio-Molkereien senkte im März ihre Auszahlungsleistung für Biomilch gegenüber dem Vormonat oder hielt diese konstant. Lediglich in Einzelfällen kam es zu leichten Preisanhebungen.

Wie stellten sich die Auszahlungsleistungen für ökologisch erzeugte Milch in den einzelnen Regionen dar? Und wie entwickelte sich die Anlieferung von Bio-Milch Anfang 2026? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum Expertenwissen!

Interessieren Sie sich für dieses Markt Chart? Entdecken Sie dieses und viele weitere informative AMI-Markt Charts als JPG-Datei inklusive Begleittext in unserem Online-Shop.

Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Gemüse | Erzeugung

Unterglasanbau abseits der Hauptgemüsearten ausgeweitet

08.05.2026 (AMI) – Die Anbaufläche von Gemüse unter Glas blieb 2025 mit rund 1.300 ha konstant zum Vorjahr. Obwohl die Anbaufläche bei den Top-6 Gemüsearten nahezu überall sank, wurde dafür die Fläche für sonstige Gemüsearten (110 ha; +24 %) und sonstige Salate (180 ha; +25 %) ausgeweitet. Mit einer Gesamternte von rund 219.200 t wurden zuletzt unter Glas 4 % mehr als im Vorjahr geerntet und dabei ein Rekordwert erzielt.   Mehr

Deutschland | Wurzelgemüse | Angebot

Saison bei deutschen Radieschen gewinnt an Dynamik

07.05.2026 (AMI) – Die Versorgung mit Radieschen hat in den vergangenen Wochen kontinuierlich zugenommen. Ausschlaggebend dafür waren günstige Witterungsbedingungen in den deutschen Anbauregionen.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen

Weizenkurse mit deutlichen Wochenverlusten

07.05.2026 (AMI) – Entspannungssignale im Nahen Osten sorgen für Kursdrück, sich bessernde Vegetationsbedingungen und schwache Exportimpulse belasten die Kurse zusätzlich.   Mehr