Deutschland | Wurzelgemüse | Angebot

Saison bei deutschen Radieschen gewinnt an Dynamik

07.05.2026 (AMI) – Die Versorgung mit Radieschen hat in den vergangenen Wochen kontinuierlich zugenommen. Ausschlaggebend dafür waren günstige Witterungsbedingungen in den deutschen Anbauregionen.

Die Verfügbarkeit von Radieschen hat im April spürbar zugenommen. Insbesondere aus der Pfalz sowie aus den nördlichen Anbaugebieten Deutschlands gelangten zunehmend größere Mengen auf den Markt, wodurch sich die Angebotslage insgesamt einem für die Jahreszeit üblichen Niveau angenähert hat. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die zuletzt warme Witterung im Westen, die das Wachstum beschleunigte und zu einer insgesamt ausgeglicheneren Marktsituation beitrug. Mit dem Übergang in den Mai verstärkte sich dieser Effekt zusätzlich. Die anhaltend warme Witterung in der Pfalz sorgt weiterhin für verstärktes Wachstum und ein weiter steigendes Angebot. Infolgedessen sind die durchschnittlichen Abgabepreise an den deutschen Großmärkten nochmals spürbar gesunken. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage stabil, sodass sich die Vermarktung weiterhin auf einem soliden Niveau bewegt.

In der aktuellen Woche (KW 19) wirbt der Lebensmitteleinzelhandel insgesamt 8-mal mit Radieschen. Dabei wird ausschließlich mit konventionell erzeugten Radieschen geworben. Die Aktionspreise liegen für Stückware zwischen 0,55 und 0,99 EUR/Bund und sind damit in der unteren Spanne gegenüber der Vorwoche gesunken.

Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Radieschen und anderen Gemüsearten mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der deutschen Großmärkte und Erzeugermärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI-Expertenwissen.

Beitrag von Farina Lurz
Marktexpertin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Milch & Milchprodukte | Export

EU-Exporte von Milchprodukten mehrheitlich ausgeweitet

18.06.2026 (AMI) – In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 entwickelten sich die Ausfuhren von Milcherzeugnissen uneinheitlich, in der Summe wurden allerdings umfangreichere Mengen am Weltmarkt platziert als im Vorjahreszeitraum.   Mehr

Deutschland | Milchdauerwaren | Börsennotierungen

Preise für Pulver zumeist schwächer

18.06.2026 (AMI) – Mitte Juni überwogen im Handel mit Milchpulver bei ruhiger Nachfrage überwiegend rückläufige Preistendenzen.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinepreis stabilisiert

17.06.2026 (AMI) – Nach dem deutlichen Preisrückgang in der vergangenen Woche präsentiert sich der Schlachtschweinemarkt nun wieder ausgeglichener. Nach wie vor wird aus mehreren Regionen von Überhängen berichtet, diese scheinen aber langsam abgebaut zu werden.   Mehr