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EU: Milchanlieferung weiter expansiv

28.05.2026 (AMI) – Im ersten Quartal 2026 legte die Milchanlieferung in der EU-27 im Vorjahresvergleich weiter zu und setzte damit den seit Sommer 2025 bestehenden Aufwärtstrend fort. Rund zwei Drittel der zusätzlichen Mengen entfielen dabei auf Deutschland, Frankreich und die Niederlande.

Zu Beginn des Jahres 2026 setzte die Milchanlieferung innerhalb der EU-27 den Aufwärtstrend, der sich im Juli 2025 eingestellt hatte, weiter fort und die Milchmengen übertrafen deutlich die Vorjahreslinie. Der Vorsprung hatte sich dabei sukzessive verkleinert, fiel im März mit einem Plus von 4,2 % aber immer noch deutlich aus. Insgesamt wurden im März 2026 in den europäischen Mitgliedstaaten knapp 13,5 Mio. t Milch erfasst – umgerechnet auf einen Standardmonat mit 30,5 Tagen waren das 13,3 Mio. t. In der Summe des ersten Quartals belief sich das Milchaufkommen auf rund 37,3 Mio. t, was im Vorjahresvergleich einen Zuwachs um 4,6 % bedeutete.

2/3 der Mehrmengen aus drei Ländern

Wie bereits im vergangenen Jahr, waren die Mehrmengen an Milch insbesondere auf die Ausweitung der Milcherzeugung in ohnehin milchstarken Ländern zurückzuführen. Allen voran produzierte Deutschland, als mengenmäßig bedeutendstes Erzeugerland innerhalb der EU-27, im ersten Quartal von 2026 gut 6,9 % mehr Milch als im Vorjahreszeitraum. Absolut betrachtet bedeutete dies eine Mehrmenge von knapp 0,55 Mio. t. Frankreich und die Niederlande erreichten den zweit- bzw. drittgrößten Anstieg, gleichsam ihrem Platz der größten europäischen Milcherzeuger. Frankreich produzierte von Januar bis März insgesamt 6,37 Mio. t Milch und damit 5,9 % oder 0,35 Mio. t mehr als im ersten Quartal von 2025. Die Niederlande verzeichneten mit einer Gesamtmenge von 3,61 Mio. t im Vorjahresvergleich ein Plus von 5,8 % oder 0,20 Mio. t. Damit stammten gut zwei Drittel der EU-weit erzeugten Mehrmengen an Milch aus den drei milchreichsten Ländern Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Wie entwickelte sich die Milchanlieferung in den weiteren EU-Mitgliedstaaten im ersten Quartal im Detail? Welche Erzeugerländer wiesen Zuwächse, welche Rückgänge beim Milchaufkommen auf? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer ausführlichen Analyse im Markt aktuell Milchwirtschaft. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum Expertenwissen!

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Beitrag von Monique Rockhoff
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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