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Die sommerliche Witterung spricht für Aprikosen

28.05.2026 (AMI) – Die Nachfrage nach Aprikosen hat sich zuletzt spürbar belebt, begünstigt durch eine hohe Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel, sinkende Preise und sommerliche Witterung. Zahlreiche Handelsketten bewerben Aprikosen bei weiterhin guter Warenverfügbarkeit aus Spanien und Frankreich.

Die hohe Präsenz in den Supermarktketten und bei den Discountern, sinkende Preise und die sommerliche Wetterlage haben zu einer deutlichen Belebung der Nachfrage nach Aprikosen geführt. Nach der werbestarken 21. Kalenderwoche ziehen weitere Ketten in der aktuellen 22. Kalenderwoche nach. Erneut wird 18-mal mit Aprikosen geworben. Die Aktionspreise liegen im Schwerpunkt zwischen 2,66 und 3,99 EUR/kg. Für Marken- oder Premiumware werden Preise von bis zu 5,98 EUR/kg verlangt.

Preise geben angebotsbedingt nach

Die Warenverfügbarkeit ist weiterhin gegeben. Im spanischen Ebro-Tal steigt das Erntevolumen. Das Angebot trifft auf einen aufnahmefähigen Inlandsmarkt. Auch das Exportgeschäft zieht nun stärker an. Damit stehen die Vorzeichen auf eine lebhafte Verkaufswoche. Die Preise an den spanischen Vermarktungseinrichtungen haben leicht nachgegeben, scheinen sich inzwischen aber einzupendeln. Auch in Frankreich folgen Anbaugebiete und Sorten zügig aufeinander. Das Verkaufstempo ist ansprechend, dennoch können sich die Preise an den französischen Erzeugermärkten nicht behaupten und geben leicht nach.

Wie entwickeln sich Angebot und Nachfrage bei Aprikosen und weiterem Steinobst im weiteren Saisonverlauf? Antworten darauf, sowie aktuelle Markt- und Preisinformationen zu weiteren Obstarten finden Sie im Onlinedienst Markt aktuell Obst. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie unsere Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich Ihren persönlichen Zugang zum AMI-Expertenwissen.

Beitrag von Gabriele Held
Marktexpertin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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