Deutschland | Schweine | Handel

Zunehmender Druck am Schlachtschweinemarkt

03.06.2026 (AMI) – Anfang Juni hat der Druck auf den Schlachtschweinemarkt zugenommen. Aufgrund der Feiertage gibt es vielerorts Überhänge, gleichzeitig gestalten sich sowohl der nationale Handel mit Fleisch als auch der Export schwierig.

Von Seiten führender Schlachtunternehmen wurden entsprechend Preisabschläge gefordert, um die Stückzahlen nicht weiter kürzen zu müssen. Gleichzeitig gibt es auch Regionen, in denen sich der Markt eher ausgeglichen präsentiert. Obwohl der Druck anhaltend groß ausfällt und vorerst kaum ein Rückgang der Überhänge erwartet wird, bleibt der empfohlene Vereinigungspreis unverändert bei 1,60 EUR/kg.

In der laufenden Woche startet der Lebensmitteleinzelhandel in größerer Anzahl Sonderangebote zu Schweinefleisch. Dabei wird nicht nur der für die Jahreszeit typische Nacken beworben, sonders etliche Fleischteile wie Bäuche, Braten und Bratwürste sind in den Angebotsprospekten der Discounter und Vollsortimenter zu finden. Die vorhandenen Mengen reichen für den Bedarf dabei aber problemlos aus und übersteigen diesen teilweise sogar. Preislich bleiben die Konditionen größtenteils unverändert, teilweise wird aber auch von Preisdruck berichtet.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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