Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinepreis stabilisiert

17.06.2026 (AMI) – Nach dem deutlichen Preisrückgang in der vergangenen Woche präsentiert sich der Schlachtschweinemarkt nun wieder ausgeglichener. Nach wie vor wird aus mehreren Regionen von Überhängen berichtet, diese scheinen aber langsam abgebaut zu werden.

Zu Druck führen der stockende Fleischmarkt und die große innereuropäische Konkurrenz. Der Vereinigungspreis bleibt bei 1,50 EUR/kg.

Das Kaufinteresse hält sich bei Schweinefleisch in engen Grenzen. Obwohl volle Werkwochen anstehen, werden zwar stetige, aber meist geringe Mengen geordert. Die Grillsaison geht langsam zu Ende und im Hinblick auf die bald beginnende Urlaubszeit fallen die Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels überwiegend klein aus. Die Aktionstätigkeit ist gegenüber den Vorwochen zurückgefahren worden. Auf der Angebotsseite gibt es mehr als ausreichende Mengen, um die bestehende Nachfrage zu bedienen. Dies trifft auf die meisten Teilstücke zu, selbst die aktuell gefragteren Nacken sind reichlich verfügbar.

Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Fleischwirtschaft PLUS. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Tafeltrauben | Erzeugung

EU-Erntemengen an Trauben werden gehalten

10.07.2026 (AMI) – Laut Angaben von Istat wurden in Italien im vergangenen Jahr auf einer Ertragsfläche von knapp 46.900 ha rund 1,06 Mio. t Tafeltrauben erzeugt. Nach Angaben des spanischen Landwirtschaftsministeriums belief sich die Erntemenge an Tafeltrauben im vergangenen Jahr auf rund 341.900 t und blieb damit um 6 % hinter dem starken Vorjahr zurück.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Soja deutlich fester – Raps folgt

09.07.2026 (AMI) – Die Kurse für Sojabohnen und Raps haben spürbar zugelegt. Vor allem Sojabohnen in Chicago und Canola in Winnipeg verzeichneten deutliche Aufschläge. Ausschlaggebend waren zunehmende Wetterrisiken in den USA und Kanada. Auch die Rapskurse an der Börse in Paris stiegen, obwohl die laufende Ernte in Europa Spielraum nach oben begrenzt.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Mais

Wetterrisiken treiben Maiskurse

09.07.2026 (AMI) – Hitze im US-Corn Belt und Trockenstress in Europa treiben die Maismärkte weiter an. Robuste Exportzahlen, stabile Nachfrage und geopolitische Entwicklungen sorgten zusätzlich für Bewegung am Maismarkt.   Mehr