Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinemarkt unter Druck

01.07.2026 (AMI) – Der deutsche Schlachtschweinemarkt steht weiterhin unter Druck. Die schwierigen Fleischgeschäfte belasten den Handel, die beginnenden Sommerferien werden den Bedarf weiter begrenzen.

Entsprechend haben die Schlachtunternehmen deutliche Preisrückgänge gefordert. Gleichzeitig hat das Angebot an Schweinen aufgrund der Temperaturen aber etwas abgenommen und auch die Gewichte sind deutlich gefallen. Es werden aus mehreren Regionen Überhänge gemeldet, andernorts wird von einem eher ausgeglichenen Markt berichtet. Die Preisempfehlung bleibt unverändert bei 1,50 EUR/kg.

Die extremen Temperaturen in der vergangenen Woche haben sich stark auf die Geschäfte mit Schweinefleisch ausgewirkt. Die Nachfrage nach Fleisch fiel seitens der Verbraucher deutlich geringer aus. Bei der Hitzewelle landete viel weniger Schweinefleisch auf dem Teller der Konsumenten. Entsprechend verblieben größere Mengen in den Lagerräumen und Kühlregalen des Einzelhandels. Auch in der Gastronomie wurden kleinere Mengen an Fleisch umgesetzt. Entsprechend gestaltet sich nun der Auffüllbedarf in allen Bereichen geringer. Unter den Teilstücken sind aktuell Bäuche, Nacken und Schultern stärker gefragt. Verkaufsaktionen werden nur im geringen Umfang gefahren.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

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