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Steigende Kosten, zunehmende Witterungsextreme und ungleiche Bedingungen in Europa erschweren die Gemüseproduktion in Deutschland. Wie reagieren Anbau und Vermarktung? Mehr
Ein warmes, sonnenreiches Frühjahr 2025 sorgte für einen frühen Start der deutschen Freilandgemüseernte und rasch steigende Erntemengen. Dies setzte die Erzeugerpreise von Beginn an unter Druck – bei vielen Gemüsearten nahezu über die gesamte Saison. Nur eine kurze Niederschlagsphase im Spätsommer brachte vorübergehend Entlastung. Auch Herbst- und Lagergemüse erzielten hohe Erträge, was die Preissituation zusätzlich belastete. Insgesamt lag die Freilandgemüseernte rund 8 % über dem Vorjahr, begleitet von steigenden Importen. In der Folge sanken die durchschnittlichen Erzeugerpreise um knapp 4 %, trotz weiter steigender Produktionskosten. Die niedrigeren Preise kamen jedoch weitgehend bei den Verbrauchern an: Die Verbraucherpreise für deutsches Gemüse lagen ebenfalls rund 4 % unter Vorjahr. Mehr
An den Getreide- und Ölsaatenmärkten blieb es turbulent. Schwache Ernten führten zu stetig steigenden Preisen auf Erzeugerebene. Mit dem beginnenden Handelskrieg zwischen den USA, China, Kanada, Mexiko und der EU ging es dann in die andere Richtung. Mehr
Getrieben von hohen Erwartungen an das Wachstum der Kartoffelverarbeitung und den Preisen der Vorjahre, dehnten Landwirte überall in Westeuropa den Kartoffelanbau deutlich aus. Günstige Wetterbedingungen während der Vegetationsperiode führten zu einer verfrühten Ernte und zu guten Erträgen. Ende 2025 waren viele Kartoffelläger noch immer gut gefüllt, da im Spätherbst zunächst nicht viel entnommen wurde. Es kamen noch genügend Kartoffeln frisch vom Feld, um den Bedarf aller Verwender zu decken. Die Gesamtnachfrage konnte mit dem Angebot nicht Schritt halten, auch nicht im Export. Infolgedessen fielen die Preise auf ein sehr niedriges Niveau. Mehr
Die Märkte für Milch und Molkereiprodukte sind ausgesprochen volatil und damit schwer einzuschätzen. Externe Faktoren wie Tierseuchen, Handelskonflikte oder Witterungsextreme verstärken dies noch zusätzlich
der Milchmarkt zeigte sich 2025 zweigeteilt: In der ersten Jahreshälfte sorgte ein knappes Rohstoffaufkommen für eine stabile Marktlage und moderate Preisanpassungen. Ab der zweiten Jahreshälfte führten anhaltend hohe Milchmengen bei gleichzeitig gedämpfter Nachfrage im In- und Ausland zu Angebotsüberschüssen sowie zu Preisdruck auf allen Handelsstufen, mit zeitlicher Verzögerung auch auf die Erzeugerpreise. Trotz der Rückgänge erreichten die Erzeugerpreise für konventionelle Milch im Jahresdurchschnitt das zweithöchste Niveau bisher. Die Preise für Bio-Milch zeigten sich dagegen weitgehend stabil und markierten einen neuen historischen Höchstwert. Mehr
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