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An den Getreide- und Ölsaatenmärkten blieb es turbulent. Schwache Ernten führten zu stetig steigenden Preisen auf Erzeugerebene. Mit dem beginnenden Handelskrieg zwischen den USA, China, Kanada, Mexiko und der EU ging es dann in die andere Richtung. Mehr
Am Brotgetreidemarkt stehen die Preise unter Druck. Am Futtergetreidemarkt überwiegt weiterhin Zurückhaltung, während der Rapsmarkt von Unsicherheit, hoher Volatilität und steigenden Kosten geprägt bleibt. Börsenentwicklungen, geopolitische Faktoren und regionale Angebotslagen bestimmen das Marktgeschehen derzeit maßgeblich.
Dürre in Südosteuropa, Überschwemmungen in Bayern und angrenzenden Gebieten, langanhaltende Frühjahrsnässe in Westeuropa oder schwülfeuchtes Wetter im Sommer führten 2024 zu Ernteverlusten und Qualitätsmängeln bei Kartoffeln. Die Anbauerweiterung brachte ebenso Überraschungen wie die Entwicklung der Nachfrage – letztere vor allem auch global. Viele Faktoren führen zu Versorgungsunsicherheiten und beeinflussen die Preise. Auch die Preisentwicklung verlief zuletzt nicht immer wie erwartet. Mehr
Der Kartoffelmarkt befindet sich im Übergang auf die nächste Ernte. Einiges wird sich deutlich verändern - umso wichtiger sind verlässliche Daten und klare Einordnungen. Mehr
Die Märkte für Milch und Molkereiprodukte sind ausgesprochen volatil und damit schwer einzuschätzen. Externe Faktoren wie Tierseuchen, Handelskonflikte oder Witterungsextreme verstärken dies noch zusätzlich
der Milchmarkt zeigte sich 2025 zweigeteilt: In der ersten Jahreshälfte sorgte ein knappes Rohstoffaufkommen für eine stabile Marktlage und moderate Preisanpassungen. Ab der zweiten Jahreshälfte führten anhaltend hohe Milchmengen bei gleichzeitig gedämpfter Nachfrage im In- und Ausland zu Angebotsüberschüssen sowie zu Preisdruck auf allen Handelsstufen, mit zeitlicher Verzögerung auch auf die Erzeugerpreise. Trotz der Rückgänge erreichten die Erzeugerpreise für konventionelle Milch im Jahresdurchschnitt das zweithöchste Niveau bisher. Die Preise für Bio-Milch zeigten sich dagegen weitgehend stabil und markierten einen neuen historischen Höchstwert. Mehr
Das Jahr 2024 war von Witterungsextremen geprägt. So trafen Fröste im April die Obstblüte regional empfindlich. Starke und anhaltende Niederschläge im weiteren Saisonverlauf führten zu weiteren Verlusten. Solche Witterungsextreme werden zunehmen. Eine sichere Warenbeschaffung wird damit zu einer zentralen Herausforderung. Das wird auch Auswirkungen auf die Preise und auf die Nachfrage privater Haushalte haben.
Der Obstmarkt in Deutschland war 2025 von einem hohen Angebot geprägt. Mit 1,46 Mio. t erreichte die heimische Obsternte nur knapp das Rekordniveau von 2018, wozu vor allem die umfangreiche Apfelernte beitrug. Zusätzliche Importmengen an Obst verstärkten das Angebot.
Einschränkungen gab es lediglich bei Steinobst und Feigen. Das hohe Angebot wirkte sich auch auf die Preise auf Verbraucherebene aus. Insgesamt gaben die Verbraucher für Obst etwas mehr aus als im Vorjahr, vor allem aufgrund des eingeschränkten Steinobstangebots. In den übrigen Segmenten entwickelten sich die Preise unterdurchschnittlich, bei Trauben und Melonen mussten die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr weniger bezahlen.
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