Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

AMI-Rohstoffindex rutscht im November weiter ab

27.11.2025 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im November 2025 weiter zurück. Sinkende Erzeugerpreise für Milch und Schweine belasteten den Index erneut.

Die Milchanlieferung blieb ungewöhnlich hoch, was das Angebot an den Märkten erhöhte. Während sich Magermilchkonzentrat stabilisierte, gaben die Preise für Rahm nach. Butter blieb gefragt, und der Käsemarkt zeigte sich belebt, wobei sich der Preisrückgang verlangsamte. Insgesamt wird ein spürbarer Rückgang der Milcherzeugerpreise erwartet.

Bei Schlachtschweinen führte ein Überangebot zu erneuten Preisrückgängen. Der Markt für Schlachtrinder entspannte sich hingegen, da der Angebotsdruck bei Kühen nachließ und die Preise für Jungbullen stabil blieben.

Am Getreidemarkt konnten sich die Preise im Monatsvergleich leicht befestigen. Brotweizen, Brotroggen und Futterweizen legten leicht zu, während Braugerste weiterhin unter Druck stand. Raps zeigte sich stabil, trotz schwacher Vorgaben von den Terminmärkten.

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Beitrag von Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
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