Deutschland | Blumen & Zierpflanzen | Strukturdaten

Was brachte das Jahr 2025 der Zierpflanzenbranche?

15.12.2025 (AMI) – Wir schreiben (nicht nur für Blumen & Zierpflanzen) das sechste Ausnahmejahr in Folge. Insgesamt änderte sich die Lage vom Außenhandel über den Inlandsmarkt bis hin zur Endverbraucherebene im Jahr 2025 nicht zum Besseren:

Zu den bereits bekannten Themenfeldern, die die Kunden verunsichern, kam noch die Sorge um die Arbeitsplätze aufgrund der schwächelnden Wirtschaftslage hinzu. Die pressewirksam aufbereitete politische Entwicklung in den USA bremste nicht zuletzt aufgrund der Zollerhöhungen und deren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft die Konsumlaune ebenfalls. Ausgebliebene Lohnerhöhungen gepaart mit weiterhin hohen Kosten für Energie und dem angespannten Wohnungsmarkt beschäftigten die Kunden.

Die Handelsströme für Zierpflanzen, deren Ausgangsmaterial und Produktionsmittel kommen seit Jahren nicht zur Ruhe. Die deutsche Produktion schrumpfte 2025. Energie-, Lohn- und Transportkosten befanden sich auf hohem Niveau. Der Azubi- und Fachkräftemangel verschärft sich durch das Ausscheiden der Boomer.

Welchen Einfluss hatte die Witterung 2025 auf den Markt und vor welche Herausforderungen stellt der spürbare Klimawandel die Branche? Haben sich die Präferenzen der Kunden verändert?

Die Entwicklung der einzelnen Marktsegmente und des Gesamtmarktes für Zierpflanzen im Jahr 2025 erfahren Sie exklusiv in unserem Web-Seminar zu Zierpflanzenmarkt. Die langfristigen Entwicklungen werden ebenso analysiert wie die aktuellen Einflussfaktoren. Wir blicken auf die komplette Wertschöpfungskette und die breiten Sortimente.

Beitrag von Britta Tröster
Marktanalystin Blumen & Zierpflanzen

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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