AMI-Rohstoffindex stabilisiert sich im März
Am Markt für Vieh und Fleisch zeigte sich im März ein uneinheitliches Bild. Die Schlachtschweinepreise zogen zu Monatsbeginn zwar an, im weiteren Verlauf gestaltete sich der Markt aber weitgehend ausgeglichen. Die erhofften Impulse vom Fleischmarkt blieben zunächst aus, sodass der Spielraum für weitere Preissteigerungen begrenzt war. Bei den Schlachtrindern nahm der Druck gegen Monatsende zu. Gerade mit Blick auf die fehlenden Schlachttage um Ostern wurden insbesondere die Jungbullenpreise zurückgenommen. Insgesamt blieb das Angebot jedoch eher knapp, sodass nach Ostern wieder mit einer festeren Tendenz gerechnet werden kann.
Am Getreide- und Ölsaatenmarkt zogen die Preise im März insgesamt leicht an. Brotgetreide verteuerte sich im Monatsvergleich, obwohl der Markt weiter von Zurückhaltung geprägt blieb. Die schwächeren Weizenkurse an der Pariser Börse seit Monatsmitte sowie das reichliche Angebot begrenzten den Spielraum nach oben. Mühlen sind vielerorts weiterhin gut versorgt und treten nur punktuell als Käufer auf. Auch zusätzliche Impulse aus dem Export blieben aus. Am Futtergetreidemarkt sorgte die anhaltende Unsicherheit infolge des Nahostkonflikts zunächst für festere Tendenzen, im weiteren Monatsverlauf gerieten die Kassapreise jedoch wieder unter Druck. Insgesamt blieben die Handelsaktivitäten verhalten. Raps tendierte im März fester, gestützt vor allem von geopolitischen Impulsen und dem Rohölmarkt. Fundamentaldaten wie die komfortable globale Versorgung rückten dagegen in den Hintergrund.
Der Milchmarkt startete von einem ohnehin schon hohen Niveau aus mit weiter steigenden Mengen in den März. Die bundesweite Milchanlieferung lag deutlich über den Spitzen der beiden Vorjahre, entsprechend umfangreich war das Rohstoffangebot. Im Monatsverlauf drehte sich das Bild an den Rohstoffmärkten: Während zu Monatsbeginn Rahm im Zuge der Vorosterproduktion fester tendierte und die Eiweißseite schwächer war, zeigten sich später Milch- und Molkenpulver bei reger Nachfrage deutlich fester. Auch Käse profitierte von einer anhaltend lebhaften Nachfrage und niedrigen Beständen, die Preise tendierten entsprechend stabil bis fester. Nachdem sich der Rückgang der Milcherzeugerpreise bereits im Februar abgeschwächt hatte, zeichnet sich im März zunehmend eine Stabilisierung ab.
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Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
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