AMI-Rohstoffindex gibt weiter nach
Die Milchanlieferung lag im Juni weiter deutlich über Vorjahr. Die Rohstoffmärkte entwickelten sich uneinheitlich: Eiweißprodukte waren gefragt, die Fettseite tendierte schwächer. Käse zeigte sich bei hoher Produktion und lebhafter Nachfrage weitgehend ausgeglichen. Die Milcherzeugerpreise dürften zunächst stabil bleiben.
Am Markt für Vieh und Fleisch standen die Schweinepreise weiter unter Druck. Neben schwacher Inlandsnachfrage belastete die starke innereuropäische Konkurrenz. Bei Schlachtrindern sorgte das knappe Angebot dagegen für festere Jungbullenpreise.
Am Markt für Getreide und Ölsaaten blieb das Geschäft ruhig. Brot- und Futtergetreide gaben überwiegend nach, Körnermais befestigte sich weiter. Raps schwankte zwischen Vegetationssorgen und schwächeren Rohölvorgaben und gab leicht nach.
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Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
Tel. (0228) 33805-350
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