Deutschland | Frische Lebensmittel | Nachfrage

Web-Seminar zur Direktvermarktung: Verbraucherverhalten und Marktentwicklung 2026

05.08.2026 (AMI) – Anhaltende Unsicherheit, zurückhaltende Verbraucher und sinkende Kundenzahlen stellen die Direktvermarktung zunehmend vor Herausforderungen. Im AMI Web-Seminar „Direktvermarktung 2026“ erhalten Sie fundierte aktuelle Marktdaten zu dieser Branche.

Die wirtschaftliche Situation bleibt angespannt und die Verbraucherstimmung ist weiterhin angeschlagen. Neue geopolitische Krisen bringen auch in diesem Jahr keine Ruhe und Stabilität. Und dies spiegelt sich in dem Einkaufs- und Konsumverhalten der privaten Haushalte wider. Besonders deutlich zu spüren bekommen das die kleineren Einkaufsorte wie die Direktvermarktung, die Wochenmärkte und das Ernährungshandwerk.

Mit Beginn der hohen Inflation im Jahr 2022 haben sich die Verbraucherausgaben für frische Lebensmittel in der Direktvermarktung und auf den Wochenmärkten, AMI-Analysen des YouGov-Haushaltspanels zufolge, kontinuierlich rückläufig entwickelt. Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnen die beiden in Summe ein Minus von 6,2 %. Die Wochenmärkte verbuchen einen stärkeren Rückgang als die Direktvermarktung. Dabei sind es vor allem die Verkaufsschlager Obst, Gemüse und Kartoffeln, die im bisherigen Jahresverlauf weniger eingekauft wurden. Erneut ist die Zahl der Kunden in der Direktvermarktung zurückgegangen. Im ersten Halbjahr waren es 4,8 % weniger als im Vorjahr, die direkt beim Erzeuger vor Ort waren. Die Kunden, die geblieben sind, haben ihren Einkauf aber immerhin intensiviert, indem sie pro Einkauf mehr mitgenommen haben. In der Summe können sie den Rückgang allerdings nicht ausgleichen.

Im AMI Web-Seminar Direktvermarktung 2026: Orientierung in unsicheren Zeiten am 16.09.2026 erhalten Sie fundierte Marktdaten und aktuelle Einblicke in das Verbraucherverhalten mit Blick auf die Direktvermarktung. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Ihre Vermarktungsstrategie zukunftssicher auszurichten.

Beitrag von Judith Dittrich
Marktexpertin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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