Spaniens Exportminus belastet EU-Handel
Uneinheitliche Entwicklung im Handel mit Drittländern
Im Drittlandgeschäft der EU zeigte sich zur Jahresmitte ein differenziertes Bild. Zwar blieb Spanien der größte Exporteur von Schweinen und Schweinefleisch, die Ausfuhren des Landes gingen jedoch spürbar zurück. Ausschlaggebend dafür war der Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im November 2025, der in zahlreichen Drittländern zu Einschränkungen oder zur Aussetzung des Handels führte. Entsprechend fiel der Rückgang Spaniens auch auf EU-Ebene ins Gewicht.
Andere Mitgliedstaaten konnten diese Entwicklung zumindest teilweise auffangen. So behauptete sich Dänemark mit einer festen Exportleistung, während Deutschland seine Lieferungen in Drittstaaten merklich ausweitete.
Auf Seiten der Drittstaaten blieb China trotz sinkender Nachfrage der wichtigste Abnehmer. Daneben spielte auch das Vereinigte Königreich weiterhin eine zentrale Rolle. Impulse kamen zuletzt vor allem aus Südkorea, wo die EU ihre Ausfuhren steigern konnte. Für die kommenden Monate deutet sich dennoch keine grundlegende Trendwende an. Solange die Einschränkungen für spanische Lieferungen fortbestehen und wichtige Absatzmärkte nur verhalten ordern, ist bei den EU-Exporten kaum mit spürbaren Impulsen zu rechnen.
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