Zufuhren an spanischen Erdbeeren weiterhin begrenzt

Zufuhren an spanischen Erdbeeren weiterhin begrenzt

03.03.2016 (AMI) – In der spanischen Erdbeerhochburg Huelva ist es zuletzt wieder kälter geworden. Die Tagestemperaturen erreichen nur noch 5 bis maximal 15°C. Dementsprechend niedrig fallen die aktuellen Erntemengen aus. Schon im Vorfeld verzögerten starke Regenfälle die Reife. Somit geht der Handel bereits in die 3. Woche mit dezimierten Angebotsmengen.

Zwar werden die Ketten beliefert und selbst für Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel stehen Erdbeeren zur Verfügung, aber nicht in den geforderten Mengen. Die freien Märkte sind entsprechend unterversorgt und fordern aufgrund der hohen Einstände sehr feste Preise. Allerdings hat das Wetter nicht immer mitgespielt, so dass trotz der Knappheit vor dem letzten Wochenende im Februar nicht alles geräumt wurde und schwächere Ware teils unter Notiz angeboten wird. Ansprechende Partien dagegen bleiben fest im Preis, zumal auch Italien oder Marokko keine hinreichenden Alternativen zu den spanischen Zufuhren bieten.

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Beitrag von Ursula Schockemöhle

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