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US-Soja kann Vorwochengewinne nicht halten

20.04.2017 (AMI) – Die Witterung in Argentinien und Informationen zu US-Importzöllen auf ausländischen Biodiesel bestimmen die Kursentwicklung von US-Soja.

Die Sojakurse in Chicago haben sich auf Wochensicht kaum verändert und beendeten den gestrigen Handel rund 0,2 % unter Vorwochenniveau. Dennoch zeigten die US-Sojabohnennotierungen einen sehr volatilen Wochenverlauf. Die Kurse kletterten zum Ende der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit zehn Handelstagen. Grund waren die starken Regenfälle in Argentinien, die sowohl die Ernteaktivitäten erheblich einschränkten, als auch Sorgen vor Ernteausfällen bestärkten. Zudem haben die Verkäufe aus der Landwirtschaft in den USA und Südamerika auf Grund des niedrigen Preisniveaus deutlich nachgelassen. In Argentinien sind derzeit lediglich 12 % der Ernte eingebracht und damit rund 6,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Für zusätzlich steigende Kurse haben auch Spekulationen auf Importzölle auf indonesischen und argentinischen Biodiesel gesorgt. Davon könnte unter Umständen der US-Inlandsmarkt für Soja- und Rapsöl profitieren.

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Beitrag von Sebastian Kaltenecker

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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