Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis erneut erhöht

26.02.2020 (AMI) – Das Aufkommen an Schlachtschweinen fällt weiterhin relativ klein aus. Die Nachfrage der Schlachtereien ist trotz schwieriger Fleischgeschäfte oft größer als das Angebot. Von Anfang des Jahres bis zuletzt wurden laut amtlicher Preismeldungen im aktuellen Jahr 4 % weniger Schweine geschlachtet. Aufgrund der knappen Angebotssituation fordern die Preismelder erneut höhere Schweinepreise.

Die deutlich erhöhten Einstandspreise der Schlachtschweine lassen sich in der Fleischvermarktung in Form von höheren Abgabepreisen der Schlachter und Zerleger nur in Ansätzen an die weiter gelagerten Handelsstufen weiter reichen. Nacken und Bäuchen sind noch am ehesten gefragt. Für das restliche Sortiment vom Schwein wird von einer schwachen Nachfrage berichtet.

In den Häfen Chinas stapeln sich die Fleisch-Container und die Kapazitäten drohen aus den Nähten zu platzen. Zudem kam der Handel nach Südkorea dem Vernehmen nach kurzfristig zum Erliegen. Oftmals fehlt Personal für die Logistik und viele Fabriken und Restaurants sind in China geschlossen. Im Land der Mitte sollen Ende Februar ca. 220 Mio. Wanderarbeiter frühestens erst wieder an ihrem Arbeitsplatz zurückkehren.

Beitrag von Matthias Kohlmüller

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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