Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis bleibt stabil

24.06.2020 (AMI) – Durch die Schließung des Schlachthofes in Rheda-Wiedenbrück gestaltet sich der Handel mit Schlachtschweinen aktuell schwierig. Generell ist das Angebot an Schlachttieren klein und liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig sind aber die Schlachtkapazitäten so stark reduziert, dass sich die Vermarktung insgesamt sehr schwierig gestaltet.

Je nach Region kommt es dementsprechend zu mehr oder weniger deutlichen Überhängen. Dennoch wird der Vereinigungspreis vorerst auf unverändertem Niveau belassen.

Auch im Handel mit Schweinefleisch ist die Verunsicherung durch die Schließung des Tönnies-Werkes zu spüren. Generell ist zwar nicht davon auszugehen, dass Schweinefleisch knapp wird, punktuell könnte es in den betroffenen Handelsketten aber durchaus zu einem etwas knapperen Angebot kommen. Dabei ist aktuell ein zügiger Verkauf bei Schultern, Nacken, Bäuchen und bei Schinken zu beobachten. Das liegt zum Teil auch an verschiedenen Verkaufsaktionen im Bereich der Grillartikel. Auch Verarbeitungsfleisch wird relativ flott abgefragt. Preislich bewegen sich die Forderungen dabei auf dem Niveau der Vorwoche.

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Beitrag von Dr. Tim Koch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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