Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Fleischhandel bremst Anstieg des Schweinepreises aus

09.06.2021 (AMI) – Das Angebot an schlachtreifen Schweinen fällt auch weiterhin durchweg klein aus, die vorhandenen Mengen lassen sich zügig und ohne Probleme vermarkten. Zugleich zahlen führende Schlachtunternehmen seit der vergangenen Woche Hauspreise, die Probleme am Fleischmarkt führen zu größerem Widerstand gegen steigende Preise.

Aufgrund der begrenzten Stückzahlen folgte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften den Forderungen allerdings nicht und ließ die Preisempfehlung unverändert bei 1,57 EUR/kg.

Mit den steigenden Temperaturen und der Öffnung der Gastronomie hellt sich auch die Stimmung im Fleischhandel seit einigen Wochen langsam auf. Der Preisanstieg bei den Schlachtschweinen in der vergangenen Woche hat die Entwicklung allerdings etwas ausgebremst, häufig lassen sich die höheren Preise nicht auf die Teilstücke umsetzen. Dennoch sind über alle Artikel hinweg Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Eine Entwicklung, die sich in den kommenden Wochen weiter fortsetzen dürfte.

Die angebotenen Mengen an Schlachtschweinen fallen in den meisten europäischen Ländern relativ knapp aus. Auf der Nachfrageseite sind Impulse durch die Lockerungen für die Gastronomie und die anhaltend warme Witterung festzustellen. Entsprechend sind in meisten Ländern leicht steigende Preisentwicklungen anzutreffen.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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