Deutschland | Tafeltrauben | Marktversorgung

Reichliches Angebot an Trauben setzt Markt unter Druck

13.12.2018 (AMI) – Der Markt für Tafeltrauben ist übersättigt. Da die Ketten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) für ihre Werbeaktionen vor den Feiertagen bevorzugt auf Zitrusfrüchte zurückgreifen, sind Trauben aktuell weniger in den Aktionen präsent als sie es noch Mitte Oktober waren.

Allerdings steht Mitte Dezember auch viel Ware zur Verfügung. Neben den letzten Zufuhren aus Brasilien werden in der 50. Woche bereits größere Zufuhren aus Südafrika erwartet. Dazu gibt es Restmengen aus Italien, die im Bereich rote, kernlose Sorten noch immer eine Rolle spielen. Eine regelmäßige Räumung findet nicht statt, so dass fast permanent schwächere Ware aus dem LEH in die Märkte drängt und zu Preisdruck führt. Um nicht mit belastenden Mengen in das neue Jahr zu starten, sind weitere Preisjustierungen sehr wahrscheinlich.

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Beitrag von Ursula Schockemöhle
Marktexpertin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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