Deutschland | Beerenobst | Angebot

Himbeersaison neigt sich dem Ende entgegen

25.07.2019 (AMI) – Mit Ausnahme der ganz späten Anbaulagen ist die Himbeerernte in Deutschland in den klassischen Sommerkulturen auf der Zielgeraden. Die Angebotsmengen gehen deutlich zurück und der bisher bestehende Druck am Markt löst sich allmählich auf.

Die Preise für Himbeeren beginnen sich nach der Tiefphase im Tagesgeschäft allmählich zu befestigen. Lieferprogramme erfolgen in der 30. Woche in etlichen Fällen aber immer noch auf niedriger Preisbasis. Auf der Erzeugerebene werden lediglich Kilopreise um 5 EUR erzielt, teilweise auch noch darunter. In der nächsten Woche Anfang Juli wird sich die Angebotslage dann schon deutlicher gedreht haben. Zumal die neuerlich anlaufende Hitzewelle das Saisonende bei den Sommersorten noch beschleunigen dürfte.

In der aktuellen 30. Woche ebben die Verkaufsaktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels mit nachlassender Warenverfügbarkeit bereits etwas ab. So finden laut AMI Aktionspreise im LEH nach 12 Werbeaktionen in der Vorwoche nur noch 8 Aktionen statt, diese allerdings mit Beteiligung eines großen Discounters, der die 125g-Schale für 1,29 EUR offeriert. Umgerechnet auf das Kilo liegen die Aktionspreise in der Spanne von 10,30 bis knapp 16 EUR.

Wie wird sich die Marktlage bei Himbeeren weiterentwickeln? Behalten Sie mit dem täglich erscheinenden AMI Informationsdienst Markt Saison Strauchbeeren & Steinobst den Überblick über die aktuellen Preis- und Nachfrageentwicklungen bei Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren sowie Kirschen und Zwetschen. Wenn Sie noch kein Kunde sind, nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop und sichern Sie sich Ihren Zugang zum Expertenwissen der AMI.

Beitrag von Anne Ewens
Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Fruchtgemüse | Marktversorgung

Zufuhren an Salatgurken dezimiert

14.01.2021 (AMI) – Mit dem Wintereinbruch in Spanien haben sich nicht nur die Erntemengen an Salatgurken deutlich reduziert, auch die Transportwege sind nur begrenzt nutzbar. An den deutschen Großmärkten sind die Preise in die Höhe geschnellt.   Mehr

Deutschland | Obst | Marktversorgung

Corona verstärkt Witterungseffekte

07.01.2021 (AMI) – Frostnächte im April und Mai führten im Erntejahr 2020 zu immensen Ausfällen bei Sommerobst. Die Preise zogen deutlich an. Auch in den typischen Zufuhrländern wie Spanien und Italien fiel die Steinobsternte 2020 kleiner aus. Das machte sich preislich deutlich bemerkbar. Verstärkt wurde dieser Effekt dadurch, dass die privaten Verbraucher mehr frisches Obst gekauft haben, um damit in Corona-Zeiten etwas für ihre Gesundheit zu tun.   Mehr

Deutschland | Kohlgemüse | Marktversorgung

Weiterhin hoher Absatz von Rosenkohl

07.01.2021 (AMI) – Die Nachfrage nach Rosenkohl bleibt weiter auf hohem Niveau. Die niedrigen Verbraucherpreise und zahlreichen Aktionen förderten den Absatz bereits im gesamten Saisonverlauf, sodass die Feldbestände bereits in großen Teilen abgeerntet sind.   Mehr