Deutschland | Fruchtgemüse | Preise

Preisanstieg für Tomaten auf vorgelagerten Handelsstufen

12.12.2019 (AMI) – Auf der Großhandelsebene können sich die Preise für Tomaten nicht dem knapperen Angebot aus dem Benelux-Raum entziehen und haben sich deutlich erhöht. Davon bekommen die Verbraucher im Vorweihnachtsgeschäft jedoch bisher überwiegend noch nichts zu spüren.

Noch bis zur 49. Woche waren die deutschen Großmärkte recht umfangreich mit Tomaten aus dem Benelux-Raum versorgt. Die Mengen, die von dort eintreffen sind in der 50. Woche deutlich kleiner geworden, somit wird auch das Gesamtangebot knapper.

In der Folge sind die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise sowohl für runde Tomaten als auch für Rispentomaten gegenüber der Vorwoche deutlich gestiegen. Der Preisanstieg erstreckt sich nicht nur auf die Zufuhren aus dem Benelux-Raum, sondern schließt auch die spanische Ware mit ein. Denn auch im spanischen Ursprung sind die Preise gegenüber der Vorwoche spürbar gestiegen. Mitte der 50. Woche werden spanische Rispentomaten an den deutschen Großmärkten im Schwerpunkt um 7,31 EUR/5kg-Kiste verkauft. Das sind 16 % mehr als in der Vorwoche. Der Großhandelsabgabepreis für runde Tomaten in der Sortierung 47-57 mm ist um 25 % auf 8,42 EUR/5kg-Kiste gestiegen. Auf Verbraucherebene haben sich die Preise für Tomaten bislang nur in Teilbereichen des Sortiments erhöht. Mit Ausnahme von Mini-Rispen-Tomaten bleiben die Preise für alle Tomaten auf Verbraucherebene bislang aber noch niedriger als im Vorjahr.

In den Angebotsaktionen des Lebensmitteleinzelhandels sind Tomaten in der 50. Woche insgesamt 52-mal vertreten. Davon entfallen 19 Werbeanstöße auf Rispen-Tomaten. Diese werden zu Preisen zwischen 1,49 und 3,98 EUR/kg beworben, je nach Herkunft und Aufmachung.

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Beitrag von Michael Koch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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