Deutschland | Kohlgemüse | Preise

Rosenkohlpreise ohne großen Spielraum

20.02.2020 (AMI) – Mit der frühlingshaften Witterung geht das Interesse der Verbraucher an Rosenkohl weiter zurück. Auch qualitätsbedingt ist der Spielraum für höhere Preise in der 8. Woche begrenzt.

Die Zufuhren aus den Niederlanden bilden weiterhin den Schwerpunkt des Angebotes. Sie werden an den deutschen Großmärkten zu weitgehend unveränderten Preisen verkauft. Die Nachfrage ist stetig, die geplanten Mengen werden zügig verkauft. Höhere Preise sind dennoch nicht möglich. Das ist möglicherweise auch eine Folge davon, dass aufgrund der vergleichsweise hohen Temperaturen und der anhaltenden Niederschläge die Qualitäten sehr gut im Auge behalten werden müssen.

Mitte der 8. Woche wird Rosenkohl aus den Niederlanden an den deutschen Großmärkten wie in der Vorwoche im Schwerpunkt um 1,36 EUR/kg verkauft. Auch in den Angebotsaktionen des Lebensmitteleinzelhandels ist Rosenkohl nach wie vor vertreten, wenn auch nicht mehr so häufig wie noch in den Wochen zuvor. In der 8. Woche werben 5 Ketten bzw. Regionalgesellschaften mit Rosenkohl. Die Aktionspreise liegen zwischen 1,32 und 1,79 EUR/kg.

Die Nachfrage der privaten Haushalte hat sich in der 7. Woche saisonüblich abgeschwächt. Der Anteil der Haushalte, die Rosenkohl kaufen, war um 29 % niedriger als in der Woche zuvor. Auch gegenüber dem Vorjahr blieb die Nachfrage schwächer. In den kommenden Wochen wird der Anteil kaufender Haushalte kontinuierlich weiter zurückgehen.

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Beitrag von Michael Koch
Marktexperte Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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