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Sortimentsverfrühung nicht mehr im Fokus

01.12.2023 (AMI) – Die gestiegenen Betriebsmittelkosten und der anhaltende Fachkräftemangel schlugen sich 2023 deutlich auf die Produktion von Beet- & Balkonpflanzen nieder. Die Produktionsmengen und Sortimente wurden nach Angaben der Teilnehmer der AMI Herbsterhebung angepasst.

Die anhaltende Verunsicherung der Endkunden, die Witterung und das sehr preisaffine Wirken des Handels führten im Herbst 2023 in einigen Fällen zu verzögerter Planung. Die Betriebe, die zur Meldung motiviert werden konnten, planen weitere Einschränkungen der Mengen an Beet- & Balkonpflanzen für das Frühjahrssortiment.

Produktionsänderungen durchgeführt und weiterhin geplant

Die Reaktionen auf die Herausforderungen des Jahres 2023 waren bereits im Markt spürbar. Vor allem die Veränderungen innerhalb der Produktion und der Sortimente werden auch im Jahr 2024 weiter fortgesetzt werden. Insgesamt planen die Jungpflanzenbetriebe eine moderate Auswirkung der Mengen, die auch in den Export gehen werden.

Die Mengen an Fertigware – sowohl in Normalgröße wie auch als Solitärs (Ampel, Büsche, Stämmchen) – sollen für die Saison 2024 nochmals sinken. Außerdem rückt die lange fokussierte Sortimentsverfrühung aus dem energetisch optimierten Fokus.

Behalten Sie den Überblick

Neben den Ergebnissen der Herbsterhebung können Sie im AMI Markt Report Anbauerhebung Herbst 2023 erfahren, wie das Jahr 2023 für den deutschen Zierpflanzensektor verlief. Der Markt Report enthält neben einer Gesamtmarktbetrachtung detaillierte Informationen und Grafiken zu Geschäftsverlauf, Umsatzverteilung und Produktionsentwicklung für das Segment der Beet- & Balkonpflanzen. Pelargonien sowie Viola werden detailliert analysiert. Dies gilt auch für die Schnittblumenproduktion (getrennt nach geschütztem und Freilandanbau) sowie Zimmerpflanzen.

Die klaffende Schere zwischen der Preisentwicklung der Betriebsmittel und der realisierten Preisgestaltung der Pflanzen wird ebenfalls behandelt.

Haben Sie Interesse an den Produktions- & Wirtschaftstendenzen im Zierpflanzenbau? Dann nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop oder nehmen als Produktionsbetrieb einfach an der nächsten Erhebung teil. Melden Sie sich hierzu unter Britta.Troester@AMI-informiert.de.

Sollten Sie darüber hinaus Informationen benötigen, sprechen Sie uns an. Individuelle Analysen zu Einzelprodukten und über das Einkaufsverhalten der privaten Verbraucher in Deutschland sind ebenso möglich.

Beitrag von Britta Tröster
Marktanalystin Blumen & Zierpflanzen
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© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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