Deutschland | Schnittblumen | Haushaltsnachfrage

Valentin 2018 – Rosen und Tulpen bleiben der Renner

14.02.2018 (AMI) – Kaum sind die Karnevalstage vorbei, steht der Valentinstag wieder vor der Tür. Dieses Jahr fällt das Fest der Liebenden auf den Start der Fastenzeit, doch dies sollte den Absatz von Schnittblumen nicht sonderlich beeinflussen.

Die Valentinswoche ist für den Schnittblumenmarkt eine der umsatzstärksten Wochen im Jahr. Kassenschlager sind dabei nach wie vor Rosen und Tulpen, aber auch Zimmerpflanzen wie Topforchideen finden den Weg zur Liebsten oder zum Liebsten.

Gaben die privaten Verbraucher in Deutschland 2016 laut AMI Analyse auf Basis des GfK-Pflanzenpanels in der Valentinswoche noch etwa 60 Mio. EUR für Schnittblumen aus, waren es 2017 mit 58 Mio. EUR rund 4 % weniger. Auf Schnittrosen und -tulpen entfiel dabei ein Anteil von 42 %, sodass sie nach wie vor die Schwergewichte der Haushaltsausgaben für Schnittblumen in der Valentinswoche bilden. Im vergangenen Jahr wurden allein in der besagten Woche 3 % der Jahresausgaben für Schnittblumen und 4 % der Ausgaben für Rosen getätigt.

In der Woche vor dem Fest des Heiligen Valentin fielen die Ausgaben für Schnittblumen 2017 gegenüber der Valentinswoche rund 39 % schwächer aus, in der Folgewoche gaben die Verbraucher sogar 46 % weniger für Schnittblumen aus.

Insgesamt gaben die privaten Verbraucher vergangenes Jahr rund 1,9 Mrd. EUR für Schnittblumen aus. Im Durchschnitt waren das 47 EUR pro Haushalt. Allein auf Schnittrosen entfiel dabei zuletzt ein Anteil von 19 %.

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Beitrag von Anne Ewens
Produktmanagerin Agribusiness

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