Deutschland | Stängelgemüse | Großhandelspreise

Zögerlicher Saisonstart bei Rhabarber

29.03.2018 (AMI) – Das Angebot an Rhabarber vor Ostern beschränkt sich auf kleinere Mengen aus dem geschützten Anbau in Deutschland und in den Niederlanden. In den folienverfrühten Beständen im Freiland zeigen sich zwar bereits erste Zuwächse, für eine Ernte zu Ostern reicht das aber noch nicht aus. Die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise zogen daher nochmals an.

Seit dem Ende der 12. Woche sind die Großhandelsabgabepreise für Rhabarber spürbar gestiegen. Das ist ein Zeichen dafür, dass Ware gesucht ist, und nur kleine frei verfügbare Mengen zu bekommen sind. Inzwischen sind die Einstandspreise in den Niederlanden so stark gestiegen, dass kaum noch Ware disponiert wird. Einstandspreise von bis zu 6 EUR/kg lassen kaum noch Raum für die notwendigen Preisaufschläge in der Vermarktung. An den deutschen Großmärkten wird niederländischer Rhabarber Mitte der 13. Woche im Schwerpunkt um 8,10 EUR/kg verkauft. Mit 4,07 EUR/kg liegt der durchschnittliche Großhandelsabgabepreis für deutschen Rhabarber deutlich darunter.

Wann werden sich Angebot und Nachfrage nach Rhabarber und anderen Frühlingsgemüse weiter entwickeln? Behalten Sie die aktuellen Entwicklungen mit unserem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse im Blick. Neben tagesaktuellen Abgabepreisen an den Großmärkten finden Sie dort einmal wöchentlich einen kurzen Kommentar zur Marktlage. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop.

Beitrag von Michael Koch
Marktexperte Gartenbau

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