Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: Weizen und Mais uneinheitlich

10.06.2021 (AMI) – Während Mais deutlich zulegt, zeigt sich der Kursverlauf bei Weizen weniger einheitlich. Nach volatilem Verlauf verabschiedet sich Weizen am 09.06.21 mit leichtem Minus.

Mit den Weizennotierungen in Chicago ging es in den vergangenen fünf Handelstagen auf und ab. Da sich die Notierungen gegenüber dem jeweiligen Vortag fast nur im Vorzeichen unterschieden, betrug der Kursrückgang letztlich nur 1,74 EUR/t gegenüber Vorwoche.

Die Kurse wurden häufig von den Wetterprognosen in den US-Hauptanbaugebieten beeinflusst. Meldungen über Hitze und Trockenheit in Zeiten eines ohnehin knappen globalen Angebotes trieben die Kurse an, während am darauffolgenden Börsentag technische Verkäufe für die entsprechenden Kurskorrekturen sorgten. Zudem waren die ertragsmindernden Einflüsse der Witterung wohl nicht so gravierend wie anfänglich spekuliert. Impulse in beide Richtungen sendete der Wochenbericht des USDA in Bezug auf US-Winterweizen. Während die Erntefortschritte unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen, verbesserte sich die Feldbestandsbewertung.

Wenig Veränderungen zeigt der Kursverlauf bei Mais, Hitze und Trockenheit sind auch hier der preisbestimmende Faktor. Die anhaltende Trockenheit in Brasilien drückt die zu erwartenden Erträge deutlich Jetzt wird abgewartet, was der heutige USDA-Versorgungsbericht zu den Entwicklungen in Brasilien und den USA sagt.

Sie wollen mehr erfahren? Die vollständige Analyse finden Sie im Onlinedienst Markt aktuell Getreide. Noch kein AMI-Kunde? Hier geht’s zum Shop.


Beitrag von Philipp Zimmermann
Produktmanager Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Rohmilch | Erzeugerpreise

Auszahlungsleistung in der EU-27 gesunken

23.05.2024 (AMI) – Die Milcherzeugerpreise in der EU-27 gaben im ersten Quartal 2024, gegenüber dem Vorjahreszeitraum, deutlich nach.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Milchanlieferung mit Schwankungen

23.05.2024 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland nahm zuletzt weiter zu. Insgesamt stand den Molkereien im ersten Quartal dieses Jahres jedoch weniger Milch zur Verfügung als im Vorjahreszeitraum.   Mehr

Deutschland | Milchdauerwaren | Nachfrage

Preise für Milchpulver legen zu

23.05.2024 (AMI) – Die Märkte für Milchpulver in Lebensmittelqualität präsentierten sich Mitte Mai in festerer Verfassung als in den Wochen zuvor. Futtermittelware wurde nach wie vor ruhig gehandelt. Die Preise legten leicht zu, unter anderem auch aufgrund der anziehenden Preise für Fett und Eiweiß.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Ausgeglichener Schlachtschweinemarkt

22.05.2024 (AMI) – Nach Pfingsten präsentiert sich die Schlachtschweinemarkt überwiegend ausgeglichen. Trotz der fehlenden Schlachttage gibt es allenfalls regional kleinere Überhänge, die aber zügig abgebaut werden dürften.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Wetterkapriolen in Südamerika stützen US-Sojakurse

22.05.2024 (AMI) – Die Überschwemmungen in Brasilien und die Hitze in Argentinien bleiben im Fokus und stützen den Sojamarkt. Schwache US-Verarbeitungsdaten und eine schnelle Aussaat begrenzen die Gewinne.   Mehr

Europa | Schweine | Tierbestand

Mehr Schweine in Dänemark gehalten

22.05.2024 (AMI) – Dänische Landwirte hielten zum Stichtag 1. April 2024 deutlich höhere Schweinezahlen als bei der Vorjahreszählung. Das ergab die aktuelle Viehzählung, die stichprobenartig in 1.700 Betrieben erhoben wurde.   Mehr

Europa | Raps | Marktprognose

Frankreich bleibt wichtigster Rapserzeuger der EU-27

21.05.2024 (AMI) – Minustemperaturen und reichliche Niederschläge schüren aktuell in weiten Teilen der EU-27 die Sorge um deutliche Ertragseinbußen zur Ernte.   Mehr

Deutschland | Düngemittel | Preise

Abwartende Haltung am Markt für Düngemittel

21.05.2024 (AMI) –In Abhängigkeit von der Witterung und dem Preis wird aktuell lediglich der vordere und dringende Bedarf gedeckt.   Mehr

Europa | Rohmilch | Erzeugerpreise

Auszahlungsleistung in der EU-27 gesunken

17.05.2024 (AMI) – Im ersten Quartal von 2024 gaben die durchschnittlichen Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresquartal in der EU-27 nach. Zunahmen gab es nur in Lettland und Litauen. In der Monatsbetrachtung veränderten sich die Auszahlungsleistungen in den ersten drei Monaten im EU-Schnitt kaum.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: Weizenkurse im Griff der Wettermärkte

16.05.2024 (AMI) – Die US-Weizennotierungen steigen aufgrund von Frost und Trockenheit, die die russische Weizenernte gefährden. Mais schließt über Vorwochenniveau, Endbestände in den USA niedriger als erwartet.   Mehr