Welt | Soja | Erzeugung

Argentinien: Drei Viertel der Sojabohnen geerntet

22.05.2019 (AMI) – In Argentinien liegen die Sojaerträge bisher weit über den Erwartungen, nur im Norden des Landes wird die Ernte verzögert.

In Argentinien ist die Sojabohnenernte mittlerweile zu 76,7 % abgeschlossen. Bisher wurden 13 Mio.  ha geräumt. Zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2017 war die Ernte erst zu 66,5 % abgeschlossen und 12 Mio. ha von den Feldern geholt.

Die Erträge der späten Sorten sind 2019 höher als erwartet, weshalb die gesamte Erzeugung auf 56 Mio. t angehoben wurde. Wenn es im Norden von Argentinien nicht zu Überschwemmungen gekommen wäre, hätte die Prognose sogar noch höher ausfallen können.

Die Erträge liegen bisher deutlich über dem 5-Jahresschnitt und in einigen Regionen sogar auf Rekordniveau. Wie weit die Ernte der frühen und der späten Sojabohnensorten fortgeschritten ist und welche Flächenerträge jeweils zu erwarten sind erfahren sie in der vollständigen Analyse im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie. Sie sind noch kein Kunde und möchten sich Zugang zum Expertenwissen verschaffen? Bestellen Sie jetzt ihr Abonnement.

Beitrag von Inger Mertens

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Getreide | Terminkontrakte

Chicago: Weizenpreise steigen, Mais bleibt unter Druck

17.10.2019 (AMI) – Während die Weizenkursen kräftig von Wachstums- und Erntebehinderungen unterstützt wurden und ihren Weg nach oben fortsetzten, konnte Mais sich nur knapp behaupten. Verbesserte Wetterprognosen könnten das Erntetempo steigern.  Mehr

Europa | Raps | Preise

Vereinigtes Königreich: Erzeuger spekulieren auf Preissteigerungen

16.10.2019 (AMI) – Landwirte halten ihren Raps weiter zurück und wollen die Ware, die sie noch haben zu höheren Preisen verkaufen. Ölmühlen sind bis Ende 2019 gut gedeckt und fragen kaum nach.  Mehr

Welt | Futtergetreide | Marktversorgung

Deutscher Maismarkt wieder auf Importe ausgerichtet

16.10.2019 Die Maissaison 2019/20 beginnt mit getrübten Ernteaussichten auf der Nordhalbkugel sowie anhaltenden Spannungen in den Handelsbeziehungen mit den USA. Während das eine für feste Notierungen sorgt, belastet das US-Überangebot. In diesem Spannungsfeld beginnt in Deutschland die Körnermaisernte, die bislang unter keinem guten Stern stand. Neben den schwachen Erträgen sind nun auch noch die Erzeugerpreise abgesackt und die Ukraine steht erneut mit immensen Exporten in den Startlöchern.  Mehr