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IGC schätzt globale Sojaerzeugung 2019/20 unter Vorjahr

03.07.2019 (AMI) – Die globale Sojaernte wird aufgrund starker Rückgänge in den USA das Rekordvorjahr deutlich verfehlen. Die Lagerbestände dürfte das schrumpfen lassen.

Der Internationale Getreiderat IGC hat seine Prognose zur globalen Sojaerzeugung im Wirtschafsjahr 2019/20 gegenüber dem Vormonat deutlich gekürzt. Die Schätzung wurde um 9,2 auf 348,6 Mio. t zurückgenommen und würde das Rekordvorjahr damit nun um fast 14 Mio. t verfehlen.

Ausschlaggebend ist die Kürzung der Ernteschätzung für die USA von 114 Mio. t im Mai auf 106 Mio. t im Juni. Diese Menge würde das Rekordvorjahr um 14,3 % verfehlen. In den USA haben starke Regenfälle und Überschwemmungen zuerst die Maisausaat und dann auch die Sojaaussaat verzögert.

Gut möglich, dass die US-Sojafläche kleiner als im Vorjahr ausfällt, in jedem Fall lässt das Bestandsbild zu wünschen übrig. Auf mancher Fläche sind die Sojabohnen ungleichmäßig aufgelaufen, die Bestände lückig, Neuaussaaten nicht zu vermeiden. Wie der Zustand der US-Sojafeldbestände jüngst bewertet wurde und wie hoch die weltweiten Sojavorräte ausfallen sollen lesen im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop.

Beitrag von Steffen Kemper

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