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Steigende Sojabohnenerzeugung in Brasilien

07.08.2019 (AMI) – Südamerikanische Landwirte dürften in den kommenden 10 Jahren ihre Sojabohnenflächen deutlich ausdehnen. Flächensteigerungen werden hauptsächlich in vier Regionen gesehen.

Die brasilianische Sojabohnenerzeugung dürfte nach Angaben des brasilianischen Landwirtschaftsministeriums in den kommenden 10 Jahren um 33 % auf 152 Mio. t steigen. Diese Steigerung beruht auf einem avisierten Flächenzuwachs von 9,5 auf 45 Mio. ha. In der kommenden Dekade soll der Sojaanbau im Vergleich zu allen anderen Kulturen am meisten wachsen, wenn auch nicht ganz so stark wie im vergangenen Jahrzehnt (+ 67 %).

Der Flächenzuwachs wird hauptsächlich in vier Gebieten gesehen. Im Nordosten Brasiliens, in der Region Matopiba, berechnet das Landwirtschaftsministerium eine Steigerung von 14,9 %. In dieser Region gibt es noch geringe Bodenpreise und die klimatischen Bedingungen sind in der Regel günstig für den Sojaanbau. Ein großes Problem für dieses Gebiet ist zwar seine Infrastruktur, diese wird aber langsam verbessert. Vorteilhaft ist aber die geringe Entfernung der Region zu Exporthäfen, was die Transportkosten gering hält.

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Beitrag von Inger Mertens

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