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Spanien: Körnermais billiger als Futtergerste

12.09.2019 (AMI) – Die Preise für Futterweizen und Futtergerste zeigen sich an einem beidseitig ruhigen Markt unverändert zur Vorwoche. Indes geben die Körnermaispreise aufgrund des großen Angebotes aus Brasilien weiter nach.

Am spanischen Futtergetreidemarkt herrscht noch Ruhe. In den kommenden Monaten könnte sich die Nachfrage beleben, aber noch bleibt sie ruhig, da ein heißer Juli den Futtermittelverbrauch eingeschränkt hatte, sodass die Vorräte bis August reichten. Auch im August war der Verbrauch witterungsbedingt aber weiterhin gering, sodass die Bestände nun auch noch im September so groß sind, dass sie keine dringende Aufstockung erfordern. Doch auch auf der Verkäuferseite herrscht keine Eile. Inländische Ware der neuen Ernte wird derzeit noch eher zurückgehalten. Erzeuger halten an ihren Forderungen fest, sodass nach wie vor konkurrenzfähige Importware den spanischen Kassamarkt dominiert.

Beim Weizen sind es nach wie vor französische Partien, die sich mit einem Preisvorteil von ein paar Euro durchsetzen. Die spanischen Körnermaispreise stehen weiterhin unter Druck. Dazu trägt seit vergangener Woche das große Angebot aus Brasilien bei. Sie möchten wissen wie viel von dort nach Spanien kam und wie sich die Lage am spanischen Gerstenmarkt entwickelt hat? Dann ist der Online-Dienst Markt aktuell Getreide genau das Richtige für Sie. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich jetzt Zugang zum Expertenwissen.

Beitrag von Steffen Kemper
Produktmanager Agribusiness

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