Europa | Getreide | Ernte

Vereinigtes Königreich: Erträge überzeugen

19.09.2019 (AMI) – Jüngsten Ernteberichten zufolge übertreffen die Weizen- und Gerstenerträge das Mittel der Vorjahre. Die Erzeugerpreise sind deshalb aber nicht weiter gesunken, eine Bodenbildung deutet sich an.

Die Weizenernte im Vereinigten Königreich ist zu 97 % abgeschlossen. Brotweizen ist schon komplett geräumt, während Restflächen Futterweizen im Norden und in Schottland noch zu dreschen sind. Die Wintergerstenernte ist vollständig abgeschlossen, Sommergerste zu 90 %, Restflächen sind noch in den Midlands, Yorkshire und Schottland zu dreschen.

Die diesjährigen Weizenerträge fielen in allen Regionen überdurchschnittlich aus. AHDB meldet für Großbritannien im Schnitt 88 bis 90 dt/ha, was somit mindestens 5 dt/ha über dem Fünfjahresmittel liegt. Typische Brotweizensorten erreichten 65-110 dt/ha, während Futterweizensorten auf 70-125 dt/ha kamen.

Sie möchten wissen welche Faktoren die britischen Getreidepreise bewegt haben und wie die Lage am deutschen Getreidemarkt ist? Die ausführliche Analyse können Sie im Markt aktuell Getreide nachlesen. Sie sind noch kein Kunde? Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Steffen Kemper

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Kartoffeln | Ernte

Kleine EU-Kartoffelernte

22.10.2019 (AMI) – Erneut führen Dürre und Hitze 2019 zu einer vergleichsweise kleinen Kartoffelernte innerhalb der EU.  Mehr

Welt | Getreide | Terminkontrakte

Chicago: Weizenpreise steigen, Mais bleibt unter Druck

17.10.2019 (AMI) – Während die Weizenkursen kräftig von Wachstums- und Erntebehinderungen unterstützt wurden und ihren Weg nach oben fortsetzten, konnte Mais sich nur knapp behaupten. Verbesserte Wetterprognosen könnten das Erntetempo steigern.  Mehr

Europa | Raps | Preise

Vereinigtes Königreich: Erzeuger spekulieren auf Preissteigerungen

16.10.2019 (AMI) – Landwirte halten ihren Raps weiter zurück und wollen die Ware, die sie noch haben zu höheren Preisen verkaufen. Ölmühlen sind bis Ende 2019 gut gedeckt und fragen kaum nach.  Mehr