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Chicago: Sojakurse bleiben auf hohem Niveau

23.10.2019 (AMI) – In der Berichtswoche gaben die Sojabohnenkurse in Chicago zunächst nach, drehten zuletzt aber wieder ins Plus. Schneefälle in Teilen der USA schüren Erntesorgen und die Nachfrage Chinas könnte steigen.

Im Verlauf der Berichtswoche tendierten die US-Sojabohnenkurse zunächst schwächer, obwohl der Markt eigentlich bullisch gestimmt ist. Zuletzt setzten sich kurstreibende Impulse dann aber wieder durch und zogen die Notierungen auf einen Schlusstand von umgerechnet 308 EUR/t, was zwar einem Rückgang von 4 EUR/t zur Vorwoche entspricht aber in der Rückschau auf die vergangenen Wochen weiterhin ein hohes Kursniveau darstellt.

Unterstützung bringen lebhafte US-Sojabohnenexporte, die das USDA zuletzt am oberen Ende der erwarteten Spanne feststellte. Auftrieb gibt außerdem die Unsicherheit über die US-Sojabohnenernte 2019. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums USDA werden nur 97 Mio. t zusammenkommen, vielleicht sogar noch weniger. Denn jüngste Schneefälle in Minnesota und Nord-Dakota sind keineswegs förderlich und im Mittleren Westen der USA sorgen Regenfälle für Ernteverzögerungen. Sie möchten wissen, welche weiteren Faktoren zuletzt auf die Entwicklung der Sojabohnenkurse gewirkt haben und wie die Lage am deutschen Ölsaatenmarkt ist? Sie sind noch kein Kunde und möchten den Online-Dienst Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie kennenlernen? Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement.

Beitrag von Steffen Kemper
Produktmanager Agribusiness

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