Europa | Getreide | Außenhandel

Paris: Weizenkurse trotz regen Exporten schwächer

31.10.2019 (AMI) – Schwarzmeerware bleibt wettbewerbsfähig, aber deutsche und französische Anbieter kommen bei internationalen Ausschreibungen auch immer wieder zum Zug. Doch das reicht nicht, um der Sogwirkung sinkender US-Weizenkurse zu widerstehen.

Die Weizenkurse an der Börse in Paris haben auf Wochensicht um 2 auf 179 EUR/t nachgegeben. Dabei folgten sie den schwachen Vorgaben vom US-Markt. In Chicago werden die Notierungen durch positive Wetteraussichten, fortschreitende Weizenernte und Exportrückgang belastetet. Begrenzt werden die Kursverluste in Paris aber durch die positiven Exportaussichten für EU-Weizen. Russland und die Ukraine bleiben zwar äußerst wettbewerbsfähig, aber bei internationalen Ausschreibungen kommen auch immer wieder deutsche und französische Anbieter zum Zug.

Französische Anbieter warten jetzt auf neue Ausschreibungen aus Algerien und Marokko, die zu den traditionell größten Abnehmern von französischem Weizen zählen. Möchten Sie wissen, welche weiteren Faktoren zuletzt auf die Entwicklung der Weizen- und Maiskurse in Paris gewirkt haben und wie die Lage am deutschen Getreidemarkt ist? Dann ist das Markt aktuell Getreide genau das Richtige für Sie. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop.

Beitrag von Steffen Kemper
Produktmanager Agribusiness

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