Welt | Soja | Terminkontrakte

Chicago: Ölsaatenkurse klettern weiter

18.12.2019 (AMI) – Die Einigung auf eine Teilvereinbarung im Handelsstreit zwischen den USA und China beflügelt nicht nur die Sojabohnenkurse, sondern auch die Notierungen für Sojaöl und -schrot.

Die Sojabohnenkurse in Chicago erhielten in der Berichtswoche kräftig Auftrieb. Zunächst stützte nur die Hoffnung auf ein Handelsabkommen der USA mit China, zu Beginn der KW 51 haben sich die USA und China dann tatsächlich auf eine Teilvereinbarung geeinigt. Diese beinhaltet, dass China in den kommenden zwei Jahren zusätzliche US-Agrarprodukte in Höhe von 32 Mrd. USD kaufen wird. Das Abkommen soll in der ersten Januarwoche unterzeichnet werden. Die Aussicht auf steigende Exporte Richtung China unterstützte die Notierungen kräftig und ließ diese um umgerechnet 7 auf 306 EUR/t steigen.

Zusätzlich wurden die Sojabohnenkurse von den Sojaschrotnotierungen gestützt. Eine der größten argentinischen Ölmühlen hat seine Verarbeitung aufgrund finanzieller Probleme fast gänzlich eingestellt, wodurch weniger Nachprodukte auf den Weltmarkt fließen. Möchten Sie wissen, welche weiteren Faktoren zuletzt auf die Entwicklung der Sojabohnenkurse gewirkt haben und wie die Lage am deutschen Ölsaatenmarkt ist? Eine ausführliche Analyse können Sie im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie nachlesen. Sie sind noch kein Kunde? Dann nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop.

Beitrag von Inger Mertens
Junior-Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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