Welt | Soja | Preise

Chicago: US-Exportgeschäfte mit China stagnieren

29.01.2020 (AMI) – Obwohl das Reich der Mitte mit dem Teilabkommen zunehmende Käufe an US-Agrarprodukten zugesichert hat, bleiben Neugeschäfte bislang aus. Zusätzlich drücken hohe Ernteerwartungen in Brasilien und die Angst vor einer Pandemie.

Die Sojabohnenkurse in Chicago standen in der Berichtswoche fortgesetzt unter dem Druck der hohen Ernteaussichten in Brasilien. Ein weiterer Belastungsfaktor ist der Mangel an Neugeschäften mit Sojabohnen zwischen den USA und China. Seit der Unterzeichnung des Phase-Eins-Deals Mitte Januar gibt es bislang keine neuen Verkäufe von US-Sojabohnen mehr, obwohl China zugesichert hatte, die Importe von US-Agrarerzeugnissen zu erhöhen.

Marktteilnehmer berichten, dass das Reich der Mitte den größten Teil seines Importbedarfs bereits für April gedeckt hat. Angesichts der großen Sojabohnenernte in Südamerika, die zu günstigeren Preisen angeboten wird, ist es wahrscheinlich, dass das US-Exportgeschäft mit China deshalb erst im Spätsommer wieder anlaufen wird.

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Beitrag von Inger Mertens
Junior-Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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