Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Chicago: Weizen dümpelt dahin, Mais fester

04.02.2021 (AMI) – Während die Exportgeschäfte der USA mit Weizen eher schleppend laufen, wird rege Mais verkauft. Besonders China und Mexiko ordern immer wieder große Mengen.

Am US-Weizenmarkt haben die Notierungen in den vergangenen sieben Tagen leicht nachgegeben. Auf Wochensicht steht ein Minus von umgerechnet rund 1 auf 198,20 EUR/t. Es mangelt an richtungsweisenden Impulsen. Druck erzeugen die schleppenden Exporte der USA. Die jüngste Ausschreibung Ägyptens über 480.000 t Weizen hat gezeigt, dass Ware aus Frankreich, Russland, Rumänien und der Ukraine wettbewerbsfähiger ist.

Marktteilnehmer hoffen aber darauf, dass die kommenden Exportsteuern in Russland einen Teil des Kaufinteresses ab Mitte Februar auf die USA lenken wird. Das begrenzte die Kursverluste. Zudem gab es Spekulationen darüber, dass Argentinien Maßnahmen treffen könnte, um die Exporte zu begrenzen. Das Land sucht nach Möglichkeiten, um die inländische Versorgung mit Weizen sicherzustellen.

Die US-Maiskurse haben sich hingegen gegenüber der Vorwoche befestigt. Auftrieb kam vor allem von der lebhaften weltweiten Nachfrage nach US-Mais. Sie möchten mehr über die Entwicklungen an der Terminbörse in Chicago erfahren? Sie interessieren sich außerdem für die Weizen- und Maiskurse in Paris? Dann ist der Online-Dienst Markt aktuell Getreide genau das Richtige für Sie. Darin finden Sie wöchentliche Analysen zu den Notierungen an den verschiedenen Börsen. Besuchen Sie gleich unseren Shop.

Beitrag von Inger Mertens
Produktmanagerin Agribusiness

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Getreide | Kursentwicklung für Weizen und Mais

Paris kann nicht mehr mithalten

22.07.2021 (AMI) – Die Pariser Weizenkurse legten nach der tagelangen Verfolgungsjagd eine Pause ein. In Europa sieht die Lage bei weitem nicht so schlecht aus wie in den USA.   Mehr

Welt | Soja | Kursentwicklung für Soja und Raps

Chicago: Schwankende Kurse

22.07.2021 (AMI) – Trockenheit und Hitze in den US-Sojagebieten, sowie schwächelnde südamerikanische Konkurrenz treiben die Kurse, schaffen es aber nicht, die Schwäche, ausgelöst durch den Kursrutsch beim Rohöl auszugleichen.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Terminkontrakte

Überhitzter Rapsmarkt

21.07.2021 (AMI) – Die erneut pessimistischen Aussichten auf eine gute Rapsernte treiben die Notierungen kräftig nach oben. Zugpferd sind die kanadischen Canola-Kurse, die neue Rekordmarken erreichen und auch Raps in Paris auf ein Allzeithoch trieben.   Mehr