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Ernte an Hülsenfrüchten zufriedenstellend

19.10.2017 (AMI) – Bereits im Frühjahr wurden die Weichen für eine größere Hülsenfruchternte gestellt, da die Anbaufläche insgesamt ausgedehnt wurde. Und auch die Erträge fielen durchweg höher aus als 2016.

Zwar wurden bundesweit die Durchschnittserträge bei Futtererbsen und Ackerbohnen deutlich überschritten, bei den Süßlupinen allerdings verfehlt. Da die Anbaufläche bei Letzteren nur unwesentlich ausgedehnt wurde, bleibt die Süßlupinenernte 2017 unter dem Vorjahresergebnis. Mit 43.600 t wurden 13 % weniger gedroschen, denn die Hektarerträge schrumpften 14 %.

Demgegenüber verzeichnet die Sojabohnenernte ein Plus von 41 % zum Vorjahr, auch wenn die Menge mit 61.000 t vergleichsweise gering ist. Neben der 21 % größeren Erntefläche kommen hier zudem die 16 % höheren Erträge zum Tragen.

An Futtererbsen wurden nach Schätzung des Statistischen Bundesamtes 298.400 t gedroschen und so 3 % mehr als 2016. Die 5 % höheren Flächenerträge konnten das Anbauminus von 2 % dabei überkompensieren.

Die Ackerbohnenernte wird in diesem Jahr ein Erfolg auf ganzer Linie. Allein die Anbauflächenentwicklung trägt ein Plus gegenüber 2016 von 20 %. Die Ertragsschätzung liegt bei 40,1 dt/ha und damit nicht nur 1 % über dem Vorjahresergebnis, sondern sogar 5,5 %über dem langjährigen Mittel. Damit käme eine Ernte von 186.100 t zusammen, 32.400 t mehr als 2016.

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Beitrag von Wienke von Schenck

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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