Welt | Getreide | Terminkontrakte

Mais schwächer, Weizen fester

09.05.2019 (AMI) – Kälte und vor allem Nässe beeinträchtigen den Ackerbau in den USA, das sorgt unterschwellig für Kursstütze, die allerdings einknickt, wenn der Präsident auf neue Ideen kommt.

Der Wettermarkt in den USA geht weiter, der Fokus der Börse Chicago richtet sich auf die nasskalte Witterung in den Hauptanbaugebieten für Weizen und Mais. Auch wenn in der Vorwoche die Crop-Tour für Weizen in den südliche Anbauregionen mit einer hervorragenden Prognose zu Ende gegangen ist, bleibt ein bitterer Nachgeschmack, denn die Sommerweizenaussaat kommt nicht voran.

Mit einem Kracher startete die Woche, nachdem US-Präsident Trump anstelle der erhofften Übereinkunft bei den Handelsgesprächen mit China neue Strafzölle in Aussicht gestellt hat. Die Maiskurse in Chicago sackten kräftig ab. Das konnte auch mit dem pessimistischen Crop-Report nicht wettgemacht werden.

Aber unterschwellig bleibt die Unterstützung von den anhaltend ungünstigen Aussaatbedingungen in den USA. Starke Regenfälle und Überschwemmungen in diesem Frühjahr verzögern das Maislegen. Die schwierigen Umstände lassen schon jetzt auf niedrigere Erträge schließen. In den USA bleibt die Maisaussaat abgeschlagen hinter dem üblichen Ergebnis zurück. Wenn Sie wissen möchten welche Faktoren die Soja- und Maisterminnotierungen in Chicago beeinflussen dann ist die Markt Woche Getreide/Ölsaaten genau das Richtige für Sie. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich jetzt Zugang zum Expertenwissen.


Beitrag von Wienke von Schenck

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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