Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Erzeugerpreise für Bio-Milch im Juli stabilisiert

05.09.2019 (AMI) – Im Juli 2019 haben Bio-Milchbauern in Deutschland im Mittel für ihren Rohstoff in etwa so viel erhalten wie imVormonat. Durch weitere Abschläge bei konventioneller Milch vergrößerte sich die Preisschere zwischen den beiden Milcharten erneut leicht.

Im Juli 2019 lag das Bundesmittel für Bio-Milch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß nach Schätzungen der AMI bei rund 46,9 Ct/kg. Damit blieb die Auszahlungsleistung im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant und die seit Februar rückläufige Tendenz kam zum Stillstand. Auch der Rückstand gegenüber 2018 verkleinerte sich im Juli etwas. Zuletzt lagen die Preise knapp 0,4 Ct unter dem Vorjahresergebnis. Für den Zeitraum von Januar bis Juli dieses Jahres errechnete sich ein bundesweiter Schnitt von 47,2 Ct/kg, was ein Minus von knapp 0,9 Ct gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutete. Die konventionellen Milchpreise verzeichneten im Juli hingegen weitere Rückgänge, wenngleich diese relativ gering ausfielen. Dadurch vergrößerte sich auch der Preisabstand zwischen der konventionell und der ökologisch erzeugten Variante wieder leicht.

Wie stellten sich die Auszahlungsleistungen für ökologisch erzeugte Milch in den einzelnen Regionen dar und wie entwickelte sich die Milchanlieferung? Legte die Verbrauchernachfrage nach Bio-Milchprodukten auch weiterhin zu? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer ausführlichen Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

Sie sind noch kein Kunde und möchten vom Expertenwissen der AMI profitieren? Dann nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop, und sichern Sie sich noch heute Ihren persönlichen Zugang zum Markt aktuell Milchwirtschaft.

Beitrag von Alessa Leder

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Brotgetreide | Marktversorgung

Marke von 200 EUR/t franko geknackt

23.01.2020 (AMI) – Exportgeschäft, überregionales Futterweizengeschäft und stetiges Kaufinteresse der Mühlen führen dazu, dass die festen Terminnotierungen am Kassamarkt wiederzufinden sind.   Mehr

Deutschland | Blattgemüse | Marktversorgung

Steigende Nachfrage nach Kopfsalat erwartet

23.01.2020 (AMI) – Das Angebot an Kopfsalat bleibt überschaubar. Auch die Nachfrage zeigt sich weiterhin ruhig, es zeigen sich aber positive Tendenzen. Aus der deutschen Produktion gelangen nun auch erste kleine Mengen auf den Markt.  Mehr

Deutschland | Zitrusfrüchte | Aktionspreise

Höhere Preise für Blutorangen in der Werbung

23.01.2020 (AMI) – Der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland wirbt in der 4. Woche stark mit Blutorangen. Wie bei Easy-Peelern und Orangen zeigt sich aber auch hier, dass das Angebot nicht so groß ist wie in den Vorjahren. Die Aktionspreise liegen auf einem deutlich höheren Niveau. Trotz des aktuellen Werbehöhepunktes blieb die Zahl der Werbeanstöße für Blutorangen in den ersten vier Wochen des Jahres hinter dem Vorjahr zurück.   Mehr