Deutschland | Fruchtgemüse | Angebot

Saison mit deutschen Salatgurken auf der Zielgeraden

05.09.2019 (AMI) – Bei Salatgurken sind die Erntemengen aus dem deutschen Anbau nun spürbar rückläufig, im Monatsverlauf September werden erste Früchte aus Spanien das Angebot ergänzen. Bei witterungsbedingt ruhiger Nachfrage geben die Preise aktuell etwas nach.

Nach wie vor werden Salatgurken im Einzelhandel intensiv beworben, gegenüber den Vorwochen reagiert der Verbraucher aber verhaltener. Bei den aktuellen Temperaturen stehen Salatgurken nicht mehr so stark im Fokus wie noch während der hochsommerlichen Hitze zuvor. Die Preise an den Veilingen des Beneluxraumes geben Tag für Tag nach, und auch an den deutschen Großmärkten entwickeln sich die Preise nach dem Anstieg der beiden Vorwochen nun wieder rückläufig.

Aus den deutschen Produktionsgebieten wird im September nicht mehr mit übermäßigen Mengen gerechnet. Es fehlt bereits deutlich an Lichteinfluss. Zudem sind die Morgentemperaturen gebietsweise sehr niedrig, das hemmt zusätzlich die Entwicklung der Kulturen. Die nach der Hitze erschöpften Pflanzen können sich nicht mehr ausreichend erholen. Nach und nach werden die Kulturen mit den sinkenden Erträgen geräumt und für Folgekulturen bereitgestellt. Dann konzentriert sich die Marktversorgung wieder stärker auf das Angebot aus dem Spezialanbau und den Niederlanden. Im Monatsverlauf werden zudem aus Spanien erste Mengen erwartet.

Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Salatgurken und anderen Fruchtgemüsen mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der deutschen Großmärkte und Erzeugermärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI Expertenwissen.


Beitrag von Gabriele Held

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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